Betrug in Salzburg: 135.000 Euro Schaden durch Scam

Pia ProdingerPia Prodinger
Schablone mit dem Wort LOVE auf grauen Spinden in einem Schulflur in Österreich
© Nothing Ahead / Pexels (Symbolbild)

In Salzburg sind zwei Menschen Opfer von Internetbetrug geworden. Eine 64-Jährige verlor rund 100.000 Euro an einen Liebesschwindler, ein 47-Jähriger aus dem Pinzgau wurde um knapp 35.000 Euro betrogen.

Eine 64-jährige Salzburgerin hat durch einen Love-Scam rund 100.000 Euro verloren. Die Frau hatte 2024 im Internet Kontakt zu einem Mann aufgenommen, der sich als Major aus Syrien ausgab. Über einen Zeitraum von zwei Jahren überwies sie dem Unbekannten immer wieder Gutscheinkarten, wie die Polizei mitteilte.

Der Betrüger erfand wiederholt Geschichten, um die Frau zur Herausgabe von Geld zu bewegen. Ende August erstattete die Salzburgerin schließlich Anzeige bei der Polizei.

Phishing-Betrug im Pinzgau

Ein 47-jähriger Mann aus dem Pinzgau wurde Opfer eines Phishing-Betrugs. Er erhielt eine SMS mit der Nachricht, dass seine Finanz-Online-ID in Kürze ablaufen würde. Nachdem er den in der Nachricht enthaltenen Link geöffnet hatte, gab er seine Personal- und Bankdaten ein.

Anschließend kontaktierte ihn eine unbekannte Frau telefonisch. Sie gab sich als Sicherheitsberaterin seiner Bank aus und berichtete von angeblichen Unstimmigkeiten bei seinem Konto. Der Pinzgauer bestätigte daraufhin mehrere Signaturanfragen und gab eine Überweisung über knapp 35.000 Euro frei.

Erst als der Mann später bei seiner Bank nachfragte, fiel der Betrug auf. In beiden Fällen ermittelt die Polizei.

Quelle: APA

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