Betrug: Kärntner verlor über 100.000 Euro im Internet

Pia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein 64-Jähriger aus dem Bezirk Klagenfurt-Land ist seit Herbst 2025 Opfer von Onlinebetrügern geworden. Er überwies insgesamt mehr als 100.000 Euro – zunächst für angebliche Investments, später an vermeintliche Helfer.

Ein 64-jähriger Mann aus dem Bezirk Klagenfurt-Land hat seit dem vergangenen Herbst mehr als 100.000 Euro durch Onlinebetrug verloren. Das gab die Landespolizeidirektion Kärnten am Mittwoch bekannt. Der Kärntner fiel zunächst auf Betrüger herein, die ihm lukrative Investitionsmöglichkeiten vorgaukelten. Später überwies er erneut Geld an angebliche Helfer, bevor er sich schließlich an die Polizei wandte.

Im Herbst 2025 hatte der Mann online Kontakt mit einem unbekannten Täter aufgenommen. Dieser gewann das Vertrauen des Kärntners und überzeugte ihn, in vermeintliche Investitionsmöglichkeiten im Internet zu investieren. Das Opfer tätigte daraufhin 14 Überweisungen auf verschiedene Konten. Als der 64-Jährige eine Auszahlung forderte, brach der Kontakt unvermittelt ab.

Ende Juni 2026 meldete sich ein weiterer unbekannter Täter bei dem Mann. Dieser gab sich als Anwalt aus und bot an, ihm bei der Rückholung des investierten Geldes zu helfen. Dafür müsse er lediglich Geld für Notarkosten überweisen, was der Kärntner auch tat. Als er schließlich auch noch weitere Beträge für angebliche Verfahrenskosten bei einem zypriotischen Gericht überweisen sollte, erstattete er Anzeige bei der Polizei.

Quelle: APA

Worüber spricht Klagenfurt-Land morgen?

Bald verfügbar: Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.