Betrugsvorwürfe: Angeklagter gesteht vor Gericht

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein Mann muss sich wegen Betrugsverdachts vor Gericht verantworten. Er soll unter anderem ein Restaurant in Kaprun erworben und die vereinbarten elf Millionen Euro nicht bezahlt haben. Viele Geschädigte können sich keinen Zivilprozess leisten, so der ORF.

Am Donnerstagvormittag stand ein mutmaßlicher Großbetrüger vor Gericht. Der Angeklagte soll den Dorfkrug, ein Lokal in Kaprun, gekauft und die geforderten elf Millionen Euro nicht bezahlt haben. Ein Gläubiger meldete sich im Gerichtssaal zu Wort und erklärte, zahlreiche Geschädigte könnten sich einen Zivilprozess gegen den Beschuldigten nicht leisten.

Verhandlung über einen Einzelfall

Im Zentrum der Verhandlung stand zunächst nur ein konkreter Streitfall. Eine Firma soll dem Beschuldigten mehr als 160.000 Euro überwiesen haben. Die Aufträge hätten die Vermittlung von Geschäften mit Investoren in Dubai sowie die Entwicklung lukrativer Projekte umfasst. Da die versprochenen Erfolge ausblieben, wurde Anklage wegen Betrugs erhoben.

Überraschendes Geständnis im Gerichtssaal

Laut Ermittlern hatte der Angeklagte im Vorfeld des Prozesses die Vorwürfe bestritten. Am Donnerstag legte er dann überraschend ein Geständnis ab und erklärte, er bereue seine Taten.

Der Eigentümer des Dorfkruges erhielt sein Lokal erst nach einem langwierigen Rechtsstreit zurück. Er soll einen erheblichen finanziellen Schaden erlitten haben. Ein weiterer Betroffener berichtete vor Gericht, ihm sei geraten worden, auf eine Klage zu verzichten, um nicht noch höhere Kosten zu riskieren.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3367785/

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