Bezirk Horn bereitet sich auf Krisen vor

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Bezirkshauptmannschaft Horn hat zum Sicherheitsforum Katastrophenschutz geladen. Gemeinden, Einsatzorganisationen und Betreiber kritischer Infrastruktur diskutierten über Strategien zur Bewältigung von Extremwetterereignissen und anderen Krisenszenarien.

Vertreter von Gemeinden, Einsatzorganisationen und kritischer Infrastruktur kamen beim Sicherheitsforum der Bezirkshauptmannschaft Horn zusammen. Im Fokus stand die Frage, wie der Bezirk optimal auf mögliche Katastrophen und Krisensituationen vorbereitet werden kann. Teilgenommen haben unter anderem Polizei, Rotes Kreuz, Feuerwehr, Bundesheer, Straßenmeistereien, EVN und das Landesklinikum.

Die Teilnehmer tauschten Erfahrungen aus bisherigen Einsätzen aus und besprachen Ansätze zur besseren Koordination zwischen den verschiedenen Organisationen. Besonders hervorgehoben wurde die wachsende Bedeutung einer funktionierenden Sicherheitsstruktur angesichts klimabedingter Extremwetterereignisse. Auch die Notwendigkeit, Notfall- und Krisenpläne regelmäßig zu aktualisieren und zu üben, wurde betont.

Waldbrand-Einsatzplan vorgestellt

Ein zentraler Programmpunkt war die Präsentation des heuer erarbeiteten Einsatzplans zur Waldbrandbekämpfung. Forsttechniker und Feuerwehr stellten das strategische Präventionskonzept vor. Ziel ist es, den Ersteinsatz bei Waldbränden im Bezirk zu beschleunigen, die Löschwasserversorgung in Forstgebieten sicherzustellen und die Kooperation der Feuerwehr mit anderen Organisationen durch einheitliches Kartenmaterial zu verbessern.

Krankenhaus für Blackout gerüstet

Das Landesklinikum Horn präsentierte seine Blackout-Prävention. Dank umfassender und detaillierter Krisenplanungen kann der Betrieb des Krankenhauses auch im Katastrophenfall aufrechterhalten werden.

Krisenkommunikation gesichert

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Krisenkommunikation. Bei außergewöhnlichen Ereignissen sei eine klare und koordinierte Kommunikation entscheidend für die Bewältigung von Krisenlagen, hieß es. Durch die Notstromversorgung der BOS-Funksendemasten im Bezirk ist die Kommunikation zwischen Gemeinden, Blaulichtorganisationen und kritischer Infrastruktur auch bei tagelangem Stromausfall gewährleistet.

Das Forum bot zudem Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Gemeindevertreter konnten aktuelle Herausforderungen aus der Praxis einbringen und gemeinsam mit Experten Lösungsansätze erarbeiten. Für die Marktgemeinde Irnfritz-Messern nahmen GGR Tobias Strak und GR Patrik Isak teil.

Die Bezirkshauptmannschaft zog eine positive Bilanz der Veranstaltung. Das Sicherheitsforum habe erneut gezeigt, wie wichtig der regelmäßige Austausch zwischen Behörden, Gemeinden und Einsatzorganisationen sei. Das gemeinsame Ziel bleibe, den Bezirk bestmöglich auf künftige Krisen vorzubereiten und die Sicherheit der Bevölkerung nachhaltig zu stärken.

Quelle: https://www.irnfritz.at/Sicherheitsforum_der_Bezirkshauptmannschaft_staerkt_Katastrophenschutz_im_Bezirk_Horn

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