Bezirk Melk führt ServiceCard für Wertstoffzentren ein

RedaktionRedaktion

Im Bezirk Melk wird ab 25. Juli ein neues Zutrittssystem für Wertstoffzentren eingeführt. Alle Einfamilienhaushalte erhalten eine persönliche Karte per Post, die künftig für die Abgabe von Abfällen benötigt wird.

Der Gemeindeverband Umweltschutz (GVU) Melk stellt auf ein neues Zutrittssystem um. Jeder Einfamilienhaushalt im Bezirk bekommt eine GVU Melk ServiceCard zugeschickt, die ab sofort bei jedem Besuch in den Wertstoffzentren mitzubringen ist.

Pöchlarn macht den Anfang

Den Start macht das Wertstoffzentrum in Pöchlarn am 25. Juli 2026. Ab diesem Datum ist die Einfahrt nur noch mit der ServiceCard oder über die GEM2GO-App möglich. Gleichzeitig wird die Abrechnung kostenpflichtiger Entsorgungen auf die neue Karte umgestellt – und zwar in allen Wertstoffzentren des Bezirks.

Weitere Standorte folgen bis 2028

Im Jahr 2027 sollen die Standorte Kemmelbach, Roggendorf und Zinsenhof auf das System umgestellt werden. Alle weiteren Wertstoffzentren im Bezirk Melk folgen bis 2028. Der GVU Melk kündigt an, rechtzeitig über den jeweiligen Start an den einzelnen Standorten zu informieren.

Bargeldlos und mit erweiterten Öffnungszeiten

Mit der ServiceCard werden kostenpflichtige Entsorgungen erfasst und monatlich verrechnet – Bargeld ist nicht mehr nötig. Haushalte mit Biomülltonne können in bereits umgestellten Wertstoffzentren den Bereich für Grün- und Strauchschnitt von Montag bis Samstag zwischen 07.00 und 20.00 Uhr nutzen, ausgenommen an Feiertagen.

Über die GEM2GO-App lassen sich zudem die aktuelle Auslastung der Wertstoffzentren sowie Informationen zu Buchungen und Abrechnungen abrufen. Zusätzliche Zutrittskarten können auf der Website des GVU beantragt werden.

Quelle: https://www.stoswald.com/Einfuehrung_eines_Zutrittssystems_in_den_Wertstoffzentren_des_Bezirks_Melk

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