BHAK Judenburg entwickelt Sprachlern-Apps mit Schweden

Mona HopfingerMona Hopfinger
Europäische Flaggen halten: Gruppe von Jugendlichen und Erwachsenen vor rotem Haus
© hakju.at

Schülerinnen und Schüler der BHAK Judenburg haben im Rahmen eines Erasmus+-Projekts mit einer schwedischen Partnerschule Sprachlern-Apps für Englisch entwickelt. Dabei stand auch der kritische Umgang mit künstlicher Intelligenz im Fokus.

Zehn Jugendliche der 3CK der BHAK Judenburg und sechs Schülerinnen und Schüler des Karlfeldtgymnasiet in Avesta haben in gemischten Teams Anwendungen konzipiert, mit denen Lernende aller Altersgruppen ihre Englischkenntnisse spielerisch verbessern können. Die Jugendlichen trugen die Verantwortung für den gesamten Entwicklungsprozess – von der ersten Idee über das Design bis zur fertigen App.

Dabei mussten die Teams nicht nur technische, sondern auch didaktische Herausforderungen meistern. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Philipp Diethard und Raphael Buch von der BHAK Judenburg sowie von Åsa Olsson und Linus Andersson aus Avesta.

Kritischer Umgang mit KI im Mittelpunkt

Ein zweiter Schwerpunkt des Projekts lag auf dem kritischen Umgang mit künstlicher Intelligenz. In gemeinsamen Workshops untersuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie KI-Werkzeuge beim Sprachenlernen unterstützen können, wo ihre Grenzen liegen und warum ein reflektierter, verantwortungsvoller Einsatz entscheidend ist. Das Projekt verbindet damit digitale Kompetenzen, Sprachbildung und Medienbildung auf innovative Weise.

Englisch als echtes Kommunikationsmittel

Der persönliche und kulturelle Austausch zwischen den beiden Schulen war mindestens genauso wertvoll. Englisch war die gemeinsame Arbeitssprache. So wurde es vom Schulfach zu einem echten Mittel, um miteinander zu sprechen. Die Jugendlichen lernten den Schulalltag, die Kultur und die Lebensweise im anderen Land kennen. Sie schlossen auch Freundschaften über Grenzen hinweg.
Möglich wurde das Projekt durch eine Förderung aus dem EU-Programm Erasmus+. Das Programm hilft Schulen in ganz Europa bei der Zusammenarbeit und bei Aufenthalten im Ausland. Für die BHAK Judenburg zeigt das Projekt gut, wie europäische Zusammenarbeit, digitale Neuerungen und Sprachenlernen zusammenpassen. Im Frühjahr 2027 ist ein Gegenbesuch der schwedischen Partnerschule geplant.

Quelle: https://www.hakju.at/blog?id=754

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