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Biber richten Schäden an: Bauern fordern neue Verordnung

Mathias FischerMathias Fischer
© Dan Pepper

Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich schlägt Alarm: Biber verursachen durch Unterminierungen, Vernässungen und Fraßschäden erhebliche Probleme auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Die Kammer verlangt eine Überarbeitung der Biberverordnung und mehr Eingriffsmöglichkeiten, so der ORF.

Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich fordert erweiterte Möglichkeiten, um in den Lebensraum und die Population der Biber eingreifen zu können. Hintergrund sind Unterminierungen, Vernässungen und Fraßschäden an Kulturen, die auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen entstehen.

Die Kammer dringt darauf, dass die niederösterreichische Biberverordnung überarbeitet oder neu erlassen wird. Zusätzlich verlangt sie Entschädigungen für durch die Tiere verursachte Schäden sowie eine stärkere Förderung von Präventionsmaßnahmen.

Neue Verordnung in Vorbereitung

Aus dem Büro von Landesrätin Susanne Rosenkranz (FPÖ), die für den Tierschutz zuständig ist, wird bestätigt, dass eine neue Biberverordnung geplant ist. Man befinde sich in der Endabstimmung, könne aber noch keine Details nennen.

Verbreitung in Niederösterreich

Die Hauptverbreitungsgebiete des Bibers befinden sich in den Donauauen, in den Marchauen östlich von Wien und in den Tullnerfelder Donauauen sowie an angrenzenden Fließgewässereinzugsgebieten. Besiedelt sind auch die Wachau, der Südosten von Wien mit Fischa und Schwechat, die „Feuchte Ebene“ im Industrieviertel, das Marchfeld, das Weinviertel, das Kamptal und südliche Donauzubringer im Mostviertel wie Melk und Traisen.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3361791/

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