Bildungsdirektion meldet Entspannung bei Lehrkräften

Pia ProdingerPia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Bildungsdirektion verzeichnet erstmals seit Jahren einen positiven Trend bei der Personalsuche. Für das kommende Schuljahr wurden im Pflichtschulbereich 169 Lehrkräfte gesucht, deutlich weniger als im Vorjahr, so der ORF.

Nach Jahren mit erheblichen Personalproblemen sieht die Bildungsdirektion eine Trendwende. Von einem Lehrermangel könne nicht mehr gesprochen werden. In der Hauptausschreibung für das kommende Schuljahr waren 169 Stellen im Pflichtschulbereich zu besetzen.

Im Vorjahr hatte die Zahl der offenen Positionen laut Bildungsdirektion noch bei 210 gelegen. Sowohl im Pflichtschulbereich als auch an den Bundesschulen habe es heuer deutlich mehr Interessentinnen und Interessenten gegeben als zuvor. Auf eine freie Position kämen mittlerweile zwei Personen, zuvor seien es noch eineinhalb gewesen, erklärte Bildungsdirektor Rudolf Mair.

Pensionierungen weiterhin Herausforderung

Die Pensionierungswelle an den Schulen sei allerdings noch nicht bewältigt. Die Werbemaßnahmen und die Lehrerinnenkampagne hätten dazu beigetragen, dass sowohl in der Sekundarstufe über die Plus als auch im Volksschulbereich steigende Anmeldezahlen zu verzeichnen seien, so Mair.

Erhebliche Engpässe bestehen laut Bildungsdirektion weiterhin bei Sonderschullehrkräften. Hier fehle es an speziell ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen. Es brauche dringend wieder ein eigenständiges Bachelor-Studium für Sonderpädagogik, forderte Mair.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3361993/

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