Bio-Landwirte kämpfen mit Futtermittelknappheit

Biologisch wirtschaftende Betriebe haben Schwierigkeiten, ausreichend geeignetes Futter zu beschaffen. Trotz grüner Wiesen bereitet der kommende Winter vielen Bio-Landwirten Sorgen, so der ORF.
Die Versorgung mit Futtermitteln gestaltet sich in der Landwirtschaft schwierig, für Bio-Betriebe ist die Lage noch angespannter. Obwohl die Wiesen derzeit grün sind, stellt der nahende Winter zahlreiche biologisch wirtschaftende Landwirte vor Probleme, wie Andreas Schwaighofer, Geschäftsführer von Bio Austria, erklärte.
In den letzten Jahren haben mehrere Bio-Betriebe ihre biologische Bewirtschaftung aufgegeben und sind zur konventionellen Landwirtschaft zurückgekehrt. Als einer der Gründe dafür gelten niedrigere Förderungen für biologisch wirtschaftende Betriebe im nationalen Agrarumweltprogramm ÖPUL (Österreichisches Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft).
Junge Hofübernehmer setzen auf Bio
„Wenn Hofübernehmer neu übernehmen können und die junge Generation zum Zug kommt, dann steigen sie wieder vermehrt in Bio ein“, sagte der Bio-Austria-Geschäftsführer. Parallel dazu laufen bereits Verhandlungen über die kommende ÖPUL-Periode. Angestrebt werde eine gute Lösung, um den Wiedereinstieg in die biologische Landwirtschaft attraktiver zu gestalten. „Der Absatz ist einfach gegeben“, betonte Schwaighofer.
Das spiegelt sich auch im Konsumverhalten wider: Nach aktuellen Daten von Agrarmarkt Austria beträgt der Bio-Anteil im Lebensmittelhandel mittlerweile rund 13 Prozent – ein Höchstwert.
Worüber spricht Salzburg morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.