Bioökonomie-Projekt macht Reststoffe zu Rohstoffen

Fünf oberösterreichische LEADER-Regionen zeigen bis Mitte 2027, wie aus landwirtschaftlichen und gewerblichen Abfällen wertvolle Ressourcen werden. Das Projekt „LandWert – Mehr als Rest“ verbindet Bioökonomie mit Kreislaufwirtschaft.
Mostlandl Hausruck, Eferdinger Land, Wels Land, Traunviertler Alpenvorland und Nationalpark Kalkalpen arbeiten gemeinsam daran, organische Reststoffe in der Region nutzbar zu machen. Das Projekt läuft von Mitte 2025 bis Mitte 2027 und will zeigen, wie Bioökonomie in Landwirtschaft und Gewerbe praktisch funktioniert.
Vom Abfall zum Wertstoff
Die Initiative setzt auf einen einfachen Grundsatz: Was heute oft entsorgt wird, kann morgen als Rohstoff dienen. Statt fossiler Ressourcen wie Erdöl oder Gas werden Pflanzen, Tiere und organische Reste verwendet. In Verbindung mit Kreislaufwirtschaft bleiben diese Materialien im Nutzungskreislauf.
Zu den konkreten Anwendungen zählen Dämmstoffe aus Gras und Heu, Möbel oder biobasierter Kunststoff aus Restholz sowie Saft oder Papier aus Obstüberschüssen. Auch Mist und Gülle werden zu Biogas und Dünger verarbeitet, während Kaffeesatz als Basis für Pilzzucht dient.
Fachexkursionen und Veranstaltungen
Das Projekt bietet Interessierten die Möglichkeit, sich bei Exkursionen und Veranstaltungen über die praktische Umsetzung zu informieren. Eine Übersicht aller Termine bis Mitte 2027 ist online verfügbar. Anmeldungen können elektronisch über die Website der LEADER-Region Mostlandl Hausruck erfolgen.
Weitere Informationen erteilt die Gemeinde Edt bei Lambach unter der Telefonnummer +43 7245 28991 oder per E-Mail an gemeinde@edt.ooe.gv.at.
Quelle: https://www.edtbeilambach.at/Einladung_Fachexkursion
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