Blitzschlag löst Waldbrand in Großarl aus

Ein durch Blitzeinschlag in Brand geratener Baum nahe der Bachlalm auf rund 1.700 Meter Seehöhe beschäftigte Einsatzkräfte in Großarl zwei Tage lang. Bergrettung und Feuerwehr bekämpften gemeinsam die Glutnester im unwegsamen Gelände.
Am Mittwochabend setzte ein Blitzeinschlag einen Baum auf einer Anhöhe nahe der Bachlalm in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr Großarl brachte das Feuer mit Hilfe eines Polizeihubschrauber-Teams unter Kontrolle. Doch auch am Donnerstagmorgen brannte der Baum noch.
Um 7.20 Uhr wurde die Ortsstelle Großarl der Bergrettung alarmiert. Wegen des unwegsamen Geländes forderte man die Bergretter zur Unterstützung an. Zwei Einsatzkräfte der Bergrettung rückten aus, um bei der Beseitigung der Glutnester zu helfen.
Hubschrauber flog Personal zum Einsatzort
Der Polizeihubschrauber Libelle transportierte Feuerwehr, Bergrettung und Mitarbeiter der Bundesforste am Tau zum Brandort. Dort hatte sich herabfallende Glut bereits auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern ausgebreitet. Die Libelle warf neuerlich Löschwasser aus der Luft ab.
Die Bergretter unterstützten zudem beim Ein- und Ausladen von Material wie Motorsägen und Waldbrandwerkzeug in Feuerwehrrucksäcke. Mitarbeiter der Bundesforste fällten den Baum, um die Glutnester wirksam bekämpfen zu können.
Ausbreitung verhindert
Durch die Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Brandes erfolgreich verhindert werden. Für die Großarler Bergretter endete der Einsatz um 13 Uhr.
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