Blütensamen jetzt ernten für essbaren Gartenschmuck

Viele Blumen sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch essbar. Im Herbst ist der richtige Zeitpunkt, um Samen von Kapuzinerkresse, Ringelblume und Co. für das nächste Jahr zu gewinnen.
Blühende Pflanzen verschönern Gärten, Terrassen und Balkone – und manche von ihnen lassen sich sogar in der Küche verwenden. Die Palette an schmackhaften Blumen ist größer als viele denken. Wildpflanzen wie Gänseblümchen, Veilchen, Löwenzahn oder Gundelrebe können bereits früh im Jahr gesammelt werden. Wichtig dabei: Die Ernte sollte nur fernab von Straßen, gedüngten Feldern oder Hundegassi-Wegen erfolgen. Die Blüten bereichern Salate oder Aufstriche auf gesunde und dekorative Weise.
Auch für Beet und Topf gibt es zahlreiche Pflanzen mit essbarem Blütenschmuck. Dazu zählen etwa Kapuzinerkresse, Borretsch, Ringelblume, Malve oder Gewürztagetes. Der Vorteil: Im Herbst können von diesen Pflanzen ganz unkompliziert Samen für das kommende Jahr gewonnen werden.
So gelingt die Samenernte
Für die Gewinnung eigener Samen bleiben einige Blüten so lange stehen, bis die Samenstände eine bräunliche Färbung annehmen. Der beste Zeitpunkt für die Ernte ist mittags bei trockenem Wetter. Nach der Ernte sollten die Samen einige Tage an einem luftigen Ort im Haus ausgebreitet werden, damit Restfeuchte entweichen kann.
Sobald die Samen vollständig durchgetrocknet sind, werden sie in Papiersackerl oder Kuverts gefüllt und beschriftet. Die Aufbewahrung erfolgt in einem dichten Behälter wie einem Schraubglas – mäuse- und mottensicher, kühl sowie dunkel. Diese selbst angelegte Sammlung an essbaren Blüten weckt bereits jetzt Vorfreude auf das nächste Gartenjahr.
Natur im Garten bietet weitere Informationen zum Thema in einem Video über Genuss aus dem Naturgarten, einem Blog-Beitrag zum Einstieg in die Samenernte sowie Vorträgen zur Speisekammer Naturgarten.
Quelle: https://www.guenselsdorf.at/Essbare_Blueten_jetzt_Samen_ernten
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