BMW bringt achte Generation des 3er auf den Markt

Mona HopfingerMona Hopfinger
BMW 8. Generation Neue Klasse Elektro & Verbrenner Produktionsstart 2026
© Mit KI (Gemini) generiert

Der Autohersteller BMW startet mit der achten Generation seines Erfolgsmodells 3er. Erstmals gibt es die Baureihe vollelektrisch als i3 sowie mit Ottomotoren und 48-Volt-Mild-Hybrid-Technik.

Seit über 50 Jahren zählt die BMW 3er Reihe zu den Kernmodellen des bayerischen Autobauers. Mit über 18 Millionen verkauften Fahrzeugen ist sie das erfolgreichste Modell der Marke. Nun präsentiert BMW die achte Generation, die erstmals die Innovationen der Neuen Klasse in das Herzstück der Modellpalette bringt – sowohl vollelektrisch als auch mit hocheffizienten Verbrennungsmotoren.

Technologiesprung mit Elektro- und Verbrennervarianten

Der erste BMW 3er lief 1975 im Stammwerk München vom Band. Die neue, achte Generation markiert einen technologischen Weitsprung: Mit dem BMW i3 feiert der erste vollelektrische 3er seine Premiere. Parallel dazu bietet BMW Modelle mit Ottomotoren und 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie an.

Der BMW i3 50 xDrive leistet 345 kW/469 PS, sprintet in 4,7 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Reichweite von bis zu 912 Kilometern nach WLTP. Dank 800-Volt-Technologie lädt das Fahrzeug mit bis zu 400 kW – in zehn Minuten fließt Energie für bis zu 423 Kilometer nach. Die Variante BMW i3 40 xDrive bietet 275 kW/374 PS und bis zu 710 Kilometer Reichweite.

Bei den Verbrennern markiert der BMW M350 xDrive den Einstieg in die M-Welt: Der 3,0-Liter-Reihensechszylinder leistet 326 kW/443 PS und beschleunigt in 4,1 Sekunden auf 100 km/h. Zum Marktstart vervollständigen die Vierzylindermodelle BMW 318 und BMW 320 das Angebot.

„Die Neue Klasse ist weit mehr als ein einzelnes Fahrzeug. Skalierbar und global rollen wir die Innovationen der Neuen Klasse nun über unser gesamtes Portfolio aus. Mit dem neuen BMW 3er übertragen wir sie erstmals in den Kern unserer Marke. Unabhängig vom Antrieb profitiert die achte Generation unserer Ikone von diesem technologischen Weitsprung“, erklärt Dr. Mike Reichelt, Head of Neue Klasse, BMW Kompakt- und Mittelklasse.

Neue Designsprache mit klassischen Proportionen

Die Neue Klasse bringt eine komplett neue Designsprache, die auf der Heritage der Marke aufbaut. Im neuen 3er trifft diese Formensprache auf die selbstbewussten Proportionen einer sportlichen Limousine: modernes 2,5-Box-Design, langer Radstand, kurze Überhänge und markante Flächen. Kraftvoll geformte Radhäuser und die tiefe Charakterlinie an der Seite rücken den optischen Schwerpunkt näher an die Straße.

An der Front verschmelzen BMW Niere und Doppelscheinwerfer zu einer grafischen Einheit. Die waagerechte Lichtsignatur zieht sich beinahe über die ganze Front. Auch am Heck fallen die breiten, waagerechten Leuchten auf. Sie haben eine neue, dreidimensionale Lichtgrafik und laufen weit in die kräftigen Schultern hinein.

Das Design hängt nicht vom Antrieb ab. Der vollelektrische i3 und seine Schwestermodelle mit Verbrennungsmotor unterscheiden sich nur in kleinen Details, die zum jeweiligen Antrieb passen. Beim i3 gibt es Räder von 19 bis 21 Zoll. Bei den Modellen mit Verbrenner sind es 18 bis 20 Zoll.

„Der neue BMW 3er verkörpert die Essenz unserer Marke. Sein Design vereint sportliche Dynamik und zeitlose Eleganz in der klaren, reduzierten Formensprache der Neuen Klasse“, sagt Oliver Heilmer, Leiter Design Neue Klasse, BMW Kompaktklasse und BMW M.

Software als Schlüssel zur Fahrdynamik

Alle neuen 3er-Modelle haben eine komplett neu entwickelte Elektronik- und Softwarearchitektur. Ihr wichtigster Bestandteil ist der BMW Driving Stack. Dieses System aus Hardware und Software steuert alle Funktionen rund ums Fahren gemeinsam.

Im vollelektrischen i3 bestimmt das Superbrain Heart of Joy zusammen mit dem Driving Stack BMW Dynamic Performance Control, wie sich das Auto fährt. Es wurde eigens für die sechste Generation des rein elektrischen Antriebs entwickelt. Erstmals fasst ein einziges Steuergerät alle Antriebs- und Fahrdynamikfunktionen zusammen. Es arbeitet zehnmal schneller als frühere Systeme. Dadurch gibt es den Soft-Stop, das sanfteste Abbremsen bis zum Stillstand, das BMW je geboten hat. Die Modelle mit Verbrennungsmotor haben einen eigenen BMW Driving Stack, der über viele Jahre verfeinert wurde.

Im Vergleich zum Vorgängermodell ist der Radstand des neuen 3er länger, und die Spur ist vorn und hinten breiter. Die Vorderachse mit Doppelgelenk-Federbein hat mehr Nachlauf und eine überarbeitete Elastokinematik (das Verformungsverhalten der Achsbauteile). Die Fünflenker-Hinterachse wurde neu abgestimmt. Eine neue Lenkübersetzung macht das Lenken noch präziser.

Das Spitzenmodell unter den Verbrennern ist der BMW M350 xDrive mit dem neuen Drift Moment. Wer ihn über das Zentral-Display einschaltet, schickt die gesamte Antriebskraft an die Hinterräder. Dieses Fahrgefühl gab es bisher nur bei Hochleistungsmodellen der BMW M GmbH.

Erprobung von Schweden bis Südfrankreich

Noch bevor das erste Auto an Kund:innen ausgeliefert wird, musste der neue 3er zeigen, was er kann. Die Prototypen erhielten ihre letzte Abstimmung im Fahrverhalten im Wintertestzentrum der BMW Group im schwedischen Arjeplog. Dort gibt es verschneite Straßen und präparierte Flächen auf gefrorenen Seen. Sie sind ideal, um Fahrzeuge bei geringer Haftung zu testen.

Danach ging es auf den Nürburgring. Zum Schluss folgten die Abstimmungsfahrten im Erprobungszentrum der BMW Group in Miramas in Südfrankreich. Dort stehen verschiedene Strecken bereit, vom Hochgeschwindigkeitsoval bis zum Handlingkurs.

Produktion in München und Dingolfing

Die Serienproduktion beginnt am historischen Ausgangspunkt, im BMW Group Werk München. Dort wird der rein elektrische BMW i3 seit August 2026 gefertigt. Vorher hat BMW rund 650 Millionen Euro in zeitgemäße, digital vernetzte Anlagen gesteckt. Auf etwa einem Drittel des Werksareals wurden ein neuer Karosseriebau, eine moderne Fahrzeugmontage und zusätzliche Logistikflächen errichtet. Von 2027 an laufen in München nur noch Elektroautos vom Band.

Die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor entstehen ab November 2026 im Werk Dingolfing. Sie teilen sich dort eine flexible Linie mit dem 4er und dem 5er. Die zentralen Bauteile für beide Antriebsarten stammen aus dem Werk Steyr. Das neue Werk Irlbach-Straßkirchen beliefert die Produktion seit Oktober 2026 mit Hochvoltbatterien. Bei den Batterien der sechsten Generation (Gen6) verfolgt es das Ziel, keine Fehler zuzulassen, und setzt dabei auf digitale Zwillinge (virtuelle Abbilder der Anlagen).

Ausblick: Plug-in-Hybrid und M-Variante folgen

Die Plug-in-Hybrid-Version erweitert das Angebot im Lauf des nächsten Jahres. Im Jahr 2027 kommt zudem der BMW i3 M60 xDrive. Ebenfalls ab 2027 helfen neue Assistenzfunktionen beim teilautomatisierten Fahren in der Stadt, wobei sie sich an der Navigation orientieren. Mit dem BMW i3 Touring ist bereits ein weiteres Modell aus München geplant.

Der Drift Moment für den BMW M350 xDrive soll im Lauf des Jahres 2027 verfügbar sein. Per Software-Update lässt er sich dann auch in Fahrzeugen freischalten, die schon ausgeliefert wurden.

Alle Modelle des BMW 3er haben moderne Fahrerassistenzsysteme nach SAE-Level 2 (teilautomatisiertes Fahren) sowie aktive Sicherheitsfunktionen. Diese wurden deutlich verbessert und erweitert. Dazu kommt BMW Symbiotic Drive.

Quelle: https://www.bmwgroup.com/de/news/allgemein/2026/neue-klasse-3er-reihe.html

Worüber spricht Salzburg morgen?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.