Bontus bei Olympia-Testregatta auf Platz zehn

Kitesurfer Valentin Bontus beendete die Grand-Slam-Regatta der olympischen Segelklassen vor Los Angeles auf Rang zehn. Der Olympiasieger schied im Viertelfinale nach einer Disqualifikation aus.
Der Niederösterreicher Valentin Bontus hat die Grand-Slam-Regatta im Revier der Sommerspiele 2028 vor Los Angeles als Zehnter beendet. Der Olympiasieger und WM-Dritte wurde im Viertelfinale disqualifiziert, nachdem er ein Foul an zwei Konkurrenten begangen hatte. Damit endete der Finaltag in Long Beach für den Kitesurfer vorzeitig. Nach einem durchwachsenen Verlauf war er als Neunter in die Entscheidung eingezogen.
Die Regatta gewann der dreifache Weltmeister Max Maeder aus Singapur. Für Bontus verlief die Olympia-Testregatta nicht wie erhofft. „Einerseits konnten mein Betreuerteam und ich erste Reviererfahrungen sammeln, andererseits waren es wegen der Materialprobleme und ein paar falschen Entscheidungen in einzelnen Rennen schwierige Tage“, erklärte der Niederösterreicher. Gegen Ende der Qualifikation habe er jedoch eine gute Aufwärtsentwicklung gezeigt, was ihn zuversichtlich stimme.
Der Fokus des Kitesurfers liegt nun auf der Europameisterschaft, die von 6. bis 12. September in der Türkei stattfindet. „Die EM ist meine Hauptregatta in diesem Jahr. Dort will ich das Maximum herausholen“, sagte Bontus. Der Europameistertitel fehle ihm noch in seiner Sammlung – diesen wolle er gerne gewinnen.
Quelle: APA
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