Brände im Burgenland: Schaden von elf Millionen Euro

Pia ProdingerPia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Im Burgenland haben 96 Brände im Jahr 2025 einen Schaden von knapp elf Millionen Euro angerichtet. Elf Menschen wurden dabei verletzt, wie die Feuerwehr am Dienstag bekannt gab.

Die Brandschadenstatistik für das Burgenland weist für 2025 insgesamt 96 Brände aus, die einen Gesamtschaden von fast elf Millionen Euro verursachten. Das gab Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf am Dienstag bei der Vorstellung der Statistik bekannt. Elf Personen wurden bei den Bränden verletzt. Die Erhebung umfasst alle Feuer, bei denen ein Schaden von mindestens 2.000 Euro entstanden ist.

85 Prozent der erfassten Fälle ereigneten sich im zivilen Bereich, also in privaten Haushalten. Die häufigsten Ursachen für die Brände waren offenes Feuer und Licht, elektrische Geräte sowie Wärmequellen.

Appell an die Bevölkerung

Kropf appellierte an die Bevölkerung, durch Aufmerksamkeit und richtiges Verhalten viele Brände zu verhindern. Martin Mittnecker, Leiter der Brandverhütungsstelle Burgenland, unterstrich die Wichtigkeit funktionierender Rauchmelder. Er warnte zudem vor Unordnung, die nicht nur die Brandlast erhöhe, sondern auch Flucht- und Rettungswege verstellen könne.

Akkus als wachsende Gefahr

Eine zunehmend größere Rolle spielen Akkus, die in Handys, Werkzeugen, E-Scootern oder E-Bikes verbaut sind. Bei Beschädigung, Überhitzung oder unsachgemäßem Laden können sie zur Brandgefahr werden, erklärte Mittnecker. Auch elektrische Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen oder Wäschetrockner sollten nach Möglichkeit nicht über längere Zeit unbeaufsichtigt laufen.

Quelle: APA

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