Brand in Kematen: Zwei Drittel der Betroffenen haben neue Wohnung

Mathias FischerMathias Fischer
Gebäude, teilweise zerstört und im Umbau, mit symbolischer Hand und Haus mit Schlüssel
© Mit KI (Gemini) generiert

Nach dem Feuer in einer Wohnhausanlage in Kematen haben rund Zwei Drittel der 60 betroffenen Personen eine neue Unterkunft gefunden oder eine solche in Aussicht. Die übrigen Menschen sind derzeit bei Verwandten oder Bekannten untergebracht, so Bürgermeisterin Juliana Günther (ÖVP).

Rund zwei Drittel der vom Brand in Kematen betroffenen Menschen haben mittlerweile eine neue Bleibe. Zwei Drittel der 60 Personen konnten mit Unterstützung der Gemeinde oder von Genossenschaften bereits eine Wohnung finden oder haben eine solche in Aussicht gestellt bekommen. Die restlichen Betroffenen sind derzeit bei Verwandten oder Bekannten untergebracht, teilte Bürgermeisterin Juliana Günther (ÖVP) am Donnerstag mit.

Die Gemeinde werde die betroffenen Familien auch künftig unterstützen, betonte die Bürgermeisterin. Geplant seien unter anderem Benefizveranstaltungen, da einige Familien durch das Feuer ihre gesamte Existenzgrundlage verloren hätten.

Zukunft des Gebäudes noch offen

Ob das zweistöckige Gebäude mit 24 Genossenschaftswohnungen saniert oder abgerissen werden muss, ist noch nicht entschieden. Derzeit laufen entsprechende Prüfungen. Bei dem Brand in der Vorwoche wurden die Wohnungen im Obergeschoß völlig zerstört, der Dachstuhl musste abgetragen werden.

Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Haustiere konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, es gab keine Verletzten. Nach Angaben der Polizei dürften Zigarettenreste auf einem Balkon das Feuer ausgelöst haben. Die Gemeinde hatte für die Betroffenen Ersatzquartiere organisiert, der Zusammenhalt in Kematen war bei einem Lokalaugenschein am vergangenen Freitag deutlich spürbar.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3366899/

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