Braucommune Freistadt investiert zwei Millionen Euro

Mona HopfingerMona Hopfinger
Veranstaltung in einem Freilichtbereich mit vielen Gästen, Stehtischen und Zelten in Oberösterreich
© Gerhard Eilmsteiner

Die Braucommune in Freistadt hat einen neuen Hochbehälter in St. Peter in Betrieb genommen. Mit einer Investition von rund zwei Millionen Euro soll die Versorgung mit Brauwasser langfristig gesichert werden.

Die Braucommune in Freistadt hat eines ihrer größten Infrastrukturvorhaben abgeschlossen. Der neue Hochbehälter in St. Peter fasst 800.000 Liter und ist damit etwa achtmal größer als die bisherige Anlage, die über 70 Jahre im Einsatz war.

Nach einer Bauzeit von 13 Monaten seit Baubeginn im Mai 2025 wurde das Projekt fertiggestellt. Verbaut wurden 93 Tonnen Stahl und 905 Tonnen Beton. Eine rund zwei Kilometer lange Wasserleitung verbindet den Hochbehälter direkt mit der Brauerei in Freistadt.

Weiches Wasser ohne Aufbereitung

Das Wasser aus St. Peter weist einen Härtegrad von nur drei Grad deutscher Härte auf. Es kann laut Braucommune ohne Aufbereitung zum Brauen verwendet werden.

Die Braucommune begründet die Investition mit der wachsenden Bedeutung einer sicheren Wasserversorgung angesichts von Wetterextremen und längeren Trockenperioden. Der neue Behälter schaffe die notwendigen Reserven für die kommenden Generationen.

Kunstwerk am Standort

Am Standort des Hochbehälters wurde eine Skulptur aufgestellt, die von Gerhard Eilmsteiner, einem Künstler aus Windhaag, gestaltet wurde.

Quelle: https://www.freistaedter-bier.at/2026/09/21/eroeffnung-hochbehaelter

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