Bregenz plant Schulen bis 2035 – Workshops gestartet

Die Vorarlberger Landeshauptstadt entwickelt eine Strategie für ihre neun Pflichtschulstandorte. In Workshops erarbeiten Schulgemeinschaften und Fachleute gemeinsam Ideen für die Zukunft.
Die Stadt Bregenz arbeitet an einer langfristigen Strategie zur Weiterentwicklung ihrer neun öffentlichen Pflichtschulen. Im Rahmen der Schulraumstrategie Bregenz 2035 soll geklärt werden, wie sich die Standorte in den kommenden Jahren entwickeln sollen.
Vertreterinnen und Vertreter der Schulgemeinschaften erarbeiten zusammen mit Fachleuten Maßnahmen und Ideen für die künftigen Schulstandorte. Nachdem der Stadtrat im Juni 2026 den Beschluss zur Erarbeitung gefasst hat, läuft der Prozess nun über Workshops an den einzelnen Schulen. Die Ergebnisse daraus werden in die Planung einfließen und als Grundlage für kommende Entscheidungen und Investitionen dienen.
Nutzerinnen und Nutzer werden eingebunden
Ein zentraler Teil der Strategie ist die Beteiligung jener Personen, die die Schulgebäude täglich nutzen oder für Betrieb und Entwicklung zuständig sind. Gemeinsam werden die aktuelle Lage, bestehende Herausforderungen und künftige Anforderungen besprochen. Auch pädagogische Entwicklungen sowie Fortschritte in der IT- und Gebäudetechnik werden berücksichtigt.
Überblick über Bedarf und Potenziale
Die Schulraumstrategie soll einen umfassenden Überblick über die bestehende Schullandschaft, ihre Potenziale und den künftigen Bedarf liefern. Untersucht wird, welche Entwicklungsmöglichkeiten die einzelnen Standorte bieten und wie sich der Bedarf an Schulplätzen in den kommenden Jahren verändern wird.
Auf dieser Basis werden notwendige bauliche und organisatorische Maßnahmen erarbeitet und nach Dringlichkeit gereiht. Auch mögliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Schulstandorte und Schulsprengel fließen ein. Ziel ist eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Bregenzer Schulen und eine nachvollziehbare, langfristig tragfähige Grundlage für künftige Entscheidungen und Investitionen.
Mit dem Beteiligungsprozess setzt die Stadt auf die Erfahrung und das Wissen der Menschen vor Ort. So sollen Lösungen entstehen, die zu den jeweiligen Standorten passen und den Bedürfnissen der Schulgemeinschaften entsprechen.
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