Bürgermeister warnt nach Pyrotechnik-Fund im Wald

Pia ProdingerPia Prodinger
Brandgefahr durch brennendes Klopapier und zerbrochene Feuerwerkskörper in Laub und Nadeln
© Mit KI (Gemini) generiert

In Rettenegg wurden Reste von Feuerwerkskörpern im Waldgebiet entdeckt. Der Bürgermeister verurteilt das Verhalten scharf und fordert die Verantwortlichen auf, sich zu melden.

Im Waldgebiet nahe der „alten Feistritzwalderstraße“ in Rettenegg sind Überreste von pyrotechnischen Gegenständen gefunden worden. Die zurückgelassenen Reste und deutliche Spuren sind vor Ort erkennbar.

Bürgermeister Martin Ziegerhofer zeigt sich empört über den Vorfall. „Das ist für mich absolute Dummheit und völlig verantwortungslos“, erklärt er in einer Stellungnahme. Wer in unmittelbarer Waldnähe mit Pyrotechnik hantiere, nehme eine erhebliche Brandgefahr in Kauf.

Waldbrandgefahr durch Funkenflug

Bereits ein Funke oder ein glimmender Rest könne unter ungünstigen Bedingungen ausreichen, um einen Waldbrand auszulösen. Die Folgen für Menschen, Tiere, Natur und Einsatzkräfte könnten verheerend sein, warnt der Bürgermeister.

Ziegerhofer fordert die Verantwortlichen auf, sich bei der Gemeinde zu melden, sich für das Verhalten zu entschuldigen und Verantwortung zu übernehmen. Er erwarte zudem, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederhole.

Rechtliche Schritte angekündigt

Sollte sich ein derartiger Vorfall wiederholen, werde die Gemeinde das nicht hinnehmen. Dann würden entsprechende rechtliche Schritte geprüft und konsequent eingeleitet, kündigt der Bürgermeister an.

„Unser Wald ist kein Spielplatz für Pyrotechnik“, betont Ziegerhofer. Wer dort mit Feuerwerkskörpern oder ähnlichen Gegenständen experimentiere, gefährde nicht nur die Natur, sondern im schlimmsten Fall alle.

Quelle: https://rettenegg.at/buergerservice/aktuelles?posts=6aa0fd7dce6703a2d02b8e7c

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