15 Millionen für Hochwasserschutz

Mona HopfingerMona Hopfinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Umweltminister Norbert Totschnig hat am Freitag im Pinzgau Bundesmittel in Höhe von 15 Millionen Euro für den Hochwasserschutz in Hollersbach und Mittersill angekündigt. Der Baustart könnte bereits Anfang 2027 erfolgen.

Norbert Totschnig stellte Landesrat Maximilian Aigner im Habachtal die Finanzierung des Schutzprojektes in Aussicht. Die endgültige Zusage soll bei der Kommissionssitzung am 13. November erfolgen.

Vor kurzem war bereits der Spatenstich für das Rückhaltebecken Felbertal-Hintersee in der Stadtgemeinde Mittersill erfolgt. Nun steht der nächste wichtige Abschnitt des Hochwasserschutzes im Oberpinzgau bevor. Der Bund hat eine prinzipielle Finanzierungsmöglichkeit für Hollersbach signalisiert.

Investitionen für Sicherheit der Region

„Besonders im Oberpinzgau wissen die Menschen, wie wichtig ein verlässlicher Schutz vor Naturgefahren ist“, erklärte der Bundesminister. „Es geht um die Sicherheit der Bevölkerung, den Schutz von Häusern und Betrieben und die langfristige Absicherung unseres Lebens- und Wirtschaftsraums“, so Totschnig. Für das Projekt sind Investitionen von rund 15 Millionen Euro vorgesehen.

Landeshauptfrau Karoline Edtstadler betonte die Bedeutung der Finanzierungszusage: „Die Hochwasserereignisse der Vergangenheit haben uns deutlich gezeigt, wie verletzlich Salzburg sein kann“, sagte sie. Für die Betroffenen gehe es um weit mehr als nur materielle Schäden – es gehe um das eigene Zuhause und die Sicherheit von Familie und Freunden.

Rückhaltebecken mit 800.000 Kubikmetern

In Hollersbach soll ein Rückhaltebecken mit einem Volumen von 800.000 Kubikmetern entstehen. Die Bauzeit ist mit drei Jahren veranschlagt. Das Becken ist ein wesentlicher Baustein zur Verbesserung des Hochwasserschutzes im Oberpinzgau.

Landesrat Aigner kündigte an, dass mit Hollersbach ab voraussichtlich Anfang 2027 ein zentraler Bestandteil des Gesamtkonzepts umgesetzt werden könne. Gleichzeitig werde mit Hochdruck an den Untersuchungsgebieten Mittersill-Rettenbach, Neukirchen-Sulzau, Habachtal und Krimmler Achental gearbeitet, die ebenfalls Teil des Schutzkonzeptes seien.

Land, Umweltministerium, Wasserverband und Gemeinden arbeiten nun gemeinsam an der Umsetzung des Projekts.

Quelle: https://www.hollersbach.at/Finanzierung_fuer_Hochwasserschutz_Hollersbach_auf_der_Zielgeraden

Worüber spricht Hollersbach im Pinzgau?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – 1x pro Woche für Gemeinden.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.