Bundesforste schaffen neue Seezugänge in Österreich

Pia Prodinger
Badeplatz mit Schild, Strandbuffet und Menschen am See in Kärnten
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Österreichischen Bundesforste erweitern das Angebot an öffentlich zugänglichen Badeplätzen. Am Attersee wurden 2025 rund 8.000 Quadratmeter Uferfläche gekauft und weitere 5.000 Quadratmeter angemietet.

Die Österreichischen Bundesforste bauen gemeinsam mit Bundesminister Norbert Totschnig den Zugang zu frei zugänglichen Seeufern weiter aus. Im Jahr 2025 wurde am Attersee eine Fläche von rund 8.000 Quadratmetern erworben. Zusätzlich wurden etwa 5.000 Quadratmeter angemietet.

Mit der Neueröffnung des Strandbuffets am Erlaufsee in der Gemeinde Mariazell sowie der Aufwertung eines Seezugangs am Hubertussee in der Steiermark setzen die Bundesforste ihre Strategie fort. Auch in Kammer Schörfling wurden erste Maßnahmen zur Attraktivierung der Erholungsfläche umgesetzt.

Rekordniveau bei öffentlichen Uferflächen

Die Bundesforste betreuen insgesamt 74 Seen mit mehr als einem Hektar Wasserfläche sowie zahlreiche Kleinseen im Eigentum der Republik. Dazu zählen bekannte Gewässer wie Wörthersee, Traunsee, Millstätter See, Weißensee, Grundlsee oder Altausseer See, aber auch Naturjuwele wie der Ödensee oder die Langbathseen.

Aktuell stellen die Bundesforste an ihren Gewässern rund 350.000 Quadratmeter Seeuferflächen für die Allgemeinheit zur Verfügung – so viel wie noch nie zuvor. Darunter befinden sich rund 70 frei zugängliche Naturbadeplätze sowie weitere Flächen für Promenaden, Parks und Strandbäder. Zahlreiche kleinere Seezugänge werden von den Gemeinden betreut.

Neue Zugänge am Wörthersee und Attersee

Am Wörthersee wurde nach dem Ankauf eines rund 500 Quadratmeter großen Ufergrundstücks in der Gemeinde Techelsberg im Jahr 2024 bereits 2025 ein neuer öffentlicher Seezugang eröffnet. Im April 2025 übernahmen die Bundesforste von den ÖBB ein mehr als 8.000 Quadratmeter großes Seegrundstück, das durch zusätzlich angemietete Flächen ergänzt wurde.

Dort soll nun die öffentliche Erholungsfläche am ehemaligen Bahnhof Kammer-Schörfling mit Seezugang für die Allgemeinheit entstehen. Vergangenes Jahr wurde auch am Hubertussee in der Steiermark ein öffentlicher Seezugang aufgewertet. Mit der Eröffnung des neuen Strandbuffets im Strandbad Erlaufsee in der Gemeinde Mariazell im Jahr 2026 investieren die Bundesforste zudem in die Attraktivität bestehender öffentlicher Badeplätze.

Weiterer Ausbau geplant

Die Bundesforste sind im Einklang mit dem Regierungsprogramm weiterhin auf der Suche nach Zukaufmöglichkeiten. Darüber hinaus investieren sie laufend in die Qualität der bestehenden Flächen, von der Pflege der Wiesen über den Schutz von Schilfgürteln und Naturufern bis zur Aufwertung bestehender Badeplätze mit moderner Infrastruktur.

„Österreichs Seen sind ein einzigartiger Erholungsraum und besonders an heißen Sommertagen ein beliebter Ort für Abkühlung, Bewegung und gemeinsame Zeit mit der Familie“, betonte Bundesminister Totschnig. Es sei wichtig, dass die Österreicherinnen und Österreicher freien Zugang zu den Seen und attraktiven Badeplätzen hätten.

ÖBf-Vorstandssprecher Georg Schöppl erklärte, die Aufgabe sei es, Österreichs Seen nachhaltig zu bewirtschaften und ihre ökologischen Funktionen zu sichern. „Gleichzeitig ist es uns ein großes Anliegen, den öffentlichen Seezugang, wo immer möglich, weiter auszubauen“, so Schöppl.

Quelle: OTS

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