Bundesheer meldet mehr Ausspähversuche bei Kasernen

Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs registriert das Österreichische Bundesheer eine Zunahme von Ausspähungen militärischer Einrichtungen. Besonders häufig werden Personen beobachtet, die Kasernen filmen.
Das Österreichische Bundesheer verzeichnet seit dem Start des russischen Angriffskriegs in der Ukraine eine deutliche Zunahme von Ausspähversuchen an militärischen Einrichtungen. Wie Heeressprecher Michael Bauer gegenüber der APA erklärte, hätten vor allem Fälle zugenommen, bei denen Menschen vor Kasernen stehen und diese filmen.
„Das darf man, aber die Häufung ist spannend“, so Bauer. Während solche Vorfälle vor Beginn des Krieges etwa ein- bis zweimal jährlich aufgetreten seien, komme es nun „mehrmals“ dazu. Auch die Zahl der Drohnensichtungen über militärischen Anlagen sei gestiegen.
Drohnen über Schwarzenbergkaserne gesichtet
Die „Salzburger Nachrichten“ berichteten am Freitag über entsprechende Sichtungen am Gelände der Schwarzenbergkaserne. Die Kaserne liegt in unmittelbarer Nähe zum Salzburger Flughafen und damit in einer Flugplatzzone. Für Drohnenflüge in diesem Bereich ist nicht nur eine Freigabe der Flugsicherung erforderlich, sondern auch ein Bescheid der Austro Control.
Keine Beunruhigung beim Bundesheer
Beunruhigt zeigt sich das Bundesheer über die Vorfälle nicht. „Wir halten das fest, werten aus, und geben unter Umständen an zivile Behörden weiter“, betonte Bauer.
Quelle: APA
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