Burg Schlaining: Fachfirma findet keinen Asbest

Mathias FischerMathias Fischer
Burg Pernstein in Niederösterreich thront über einem bewaldeten Hügel.
© Burgenland Tourismus_Motionmanager-Hackl

Eine von den Landesimmobilien Burgenland beauftragte Fachfirma hat die Burg Schlaining untersucht. In den geprüften Bereichen wurde keine Asbestbelastung festgestellt.

Die Untersuchungen betrafen die schottergebundenen Wege innerhalb der Burg, den Kies im großen Burghof und im Schwarzen Hof sowie den Schotter in der Burgarena. Nach aktuellem Kenntnisstand geht von den dort verwendeten Materialien keine Gesundheitsgefährdung aus. Die Analysen ergaben keine gesundheitsrelevanten Hinweise.

Die genannten Bereiche können daher weiterhin bedenkenlos betreten und genutzt werden, heißt es in der Mitteilung der Landesimmobilien Burgenland.

Kritik an Greenpeace-Messungen

Die von Greenpeace veröffentlichten Ergebnisse beruhen laut Landesimmobilien auf nicht nachvollziehbaren und nicht normgerechten Probeentnahmen. Offenbar stamme das Material nicht einmal aus den gesperrten Steinbrüchen, was ein bezeichnendes Licht auf das Vorgehen von Greenpeace werfe.

Diese einzelnen Materialproben ließen keine belastbare Aussage über eine mögliche Gefährdung oder die Luftqualität vor Ort zu, weil die Greenpeace-Messungen nicht repräsentativ seien.

Maßgeblich seien fachgerechte und repräsentative Untersuchungen, wie sie von der beauftragten Fachfirma durchgeführt würden. Diese kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: Im Zuständigkeitsbereich der Landesimmobilien besteht auf der Burg Schlaining keine Belastung durch Asbest.

Quelle: https://www.landesholding-burgenland.at/news/artikel/friedensburg-schlaining-keine-belastung-durch-asbest

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