Burgenländer holen zwei Auszeichnungen in Innsbruck

Beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck haben burgenländische Nachwuchsmusiker doppelt abgeräumt. Sowohl ein Solist als auch eine Schülergruppe wurden mit dem Prädikat „Auszeichnung“ geehrt.
Ende Oktober traten mehr als 700 junge Musikantinnen, Musikanten und Sängerinnen sowie Sänger aus Österreich, Bayern, Südtirol und der Schweiz beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in der Tiroler Landeshauptstadt gegeneinander an. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung bringt Gruppen und Solisten vor eine Fachjury und fördert den grenzüberschreitenden Austausch durch gemeinsames Musizieren, Singen und Tanzen.
Aus dem Burgenland reiste die „Memento Musi“ in Begleitung von Elisa Heuchler an. Die Gruppe besteht aus Schülern des Musikgymnasiums Oberschützen: Felix Heschl, Leo Pieber, Patrik Weinhäusel und Julian Forjan. Sie erhielt das begehrte Prädikat „Auszeichnung“. Dieselbe Ehrung ging an Patrik Weinhäusel in der Kategorie SOLO für sein Harmonikasspiel.
Intensive Vorbereitung mit regionalen Stücken
Der Auftritt war das Ergebnis intensiver Probenarbeit. Benjamin Redlbacher und Elisa Heuchler unterstützten bei Stückauswahl und Interpretation, Peter Fliecher probte mit der Gruppe. Die Jury würdigte vor allem die Auswahl regionaltypischer burgenländischer Volksmusikstücke, durch die die jungen Musiker ihre Herkunft zum Ausdruck brachten.
Finanziert wurde die Teilnahme durch das Burgenländische Landesjugendreferat, das Reisekosten und Aufenthalt übernahm. Die vier Burschen bezeichnen den Wettbewerb rückblickend als Meilenstein ihrer Karriere. Das Burgenländische Volksliedwerk hofft, dass der Erfolg weitere Jugendliche zum gemeinsamen Musizieren anspornt.


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