Burgenland: 4 Millionen Euro Förderung lösen 45 Millionen aus

Das Burgenland hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 224 Wirtschaftsförderungen bewilligt. Mit Landesmitteln von über 4 Millionen Euro wurden Investitionen von mehr als 45 Millionen Euro angestoßen. Dabei entstanden 77 neue Jobs, über 2.500 bestehende Arbeitsplätze wurden gesichert.
Die burgenländische Landesregierung zieht eine positive Bilanz ihrer Wirtschaftsförderung für das erste Halbjahr 2026. In drei Sitzungen bewilligte die Förderkommission 224 Förderfälle. Die Landesmittel von über 4 Millionen Euro lösten ein Investitionsvolumen von mehr als 45 Millionen Euro aus, wie Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann bekannt gab.
„Diese Halbjahresbilanz zeigt eindrucksvoll, dass unsere Wirtschaftsförderung wirkt“, betonte Schneemann. Der gezielte Mitteleinsatz mobilisiere ein Vielfaches an privatwirtschaftlichen Investitionen. Jeder geförderte Euro schaffe echten Mehrwert für den Wirtschaftsstandort Burgenland.
Breite Förderung von Kleinbetrieben bis Industrie
Die bewilligten Förderfälle decken die gesamte Bandbreite der burgenländischen Wirtschaft ab – von Kleinbetrieben über Handwerksunternehmen bis zu größeren Industriebetrieben. „Wir fördern nicht nur einzelne Leuchtturmprojekte, sondern die gesamte Wirtschaftsstruktur unseres Landes“, versicherte der Wirtschaftslandesrat. Diese Bandbreite zeige die Innovationskraft und Dynamik der burgenländischen Unternehmen.
Beschäftigungswirkung: Neue Jobs und Sicherheit für Familien
Die geförderten Projekte zeigen deutliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: Mehr als 2.500 bestehende Arbeitsplätze wurden im ersten Halbjahr nachhaltig gesichert. Gleichzeitig entstanden 77 neue Beschäftigungsverhältnisse.
„Diese Zahlen stehen für wirtschaftlichen Erfolg ebenso wie für soziale Verantwortung“, unterstrich Schneemann. Gesicherte Arbeitsplätze bedeuteten Planungssicherheit für Beschäftigte, Stabilität für Familien und wirtschaftliche Kontinuität für die Regionen. Jeder neue Job sei eine neue Chance für Menschen im Burgenland.
Investitionsvolumen als Standortbekenntnis
Das ausgelöste Investitionsvolumen von über 45 Millionen Euro unterstreiche das Vertrauen der Unternehmen in den Wirtschaftsstandort Burgenland, so der Landesrat. Wenn Betriebe in dieser Größenordnung investierten, sei das ein klares Bekenntnis zur Zukunft des Standorts. Die Förderungen wirkten dabei als Katalysator, der notwendige Projekte erst möglich mache und den entscheidenden Impuls gebe.
Die Förderkommission leiste mit ihren Beschlüssen einen unverzichtbaren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Burgenlandes, resümierte Schneemann. Gemeinsam mit den Betrieben werde die wirtschaftliche Basis für Wohlstand und Lebensqualität im Land geschaffen. Der Wirtschaftslandesrat blickt zuversichtlich auf das zweite Halbjahr 2026.
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