Burgenland eröffnet „Haus der Volksgruppen“ in Oberwart

Am 26. September wird in Oberwart das „Haus der Volksgruppen“ mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür eröffnet. Der Termin fällt auf den Europäischen Tag der Sprachen. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) bezeichnet das Vorhaben als „Jahrhundertprojekt“.
Das neue Zentrum soll ein „sichtbares Zeichen für die Vielfalt und das Miteinander im Burgenland“ darstellen. In dem Gebäude, das früher als Städtisches Internat diente, sind künftig fünf Organisationen untergebracht: der Burgenländisch-Ungarische Kulturverein, der Kroatische Kulturverein im Burgenland, Roma Service, die Volkshochschule der Ungarn sowie Radio MORA.
Räume für Kultur und Begegnung
Neben den Büros der Volksgruppenorganisationen bietet das Haus Seminarräume, eine Bibliothek und einen Veranstaltungssaal. Zusätzlich stehen Gästezimmer und Starterwohnungen zur Verfügung. Ein öffentlich zugängliches Bistro ergänzt das Angebot.
Doskozil betonte, die Volksgruppen seien untrennbar mit der Geschichte und der Identität des Bundeslandes verbunden. Mit dem neuen Haus erhalte diese Vielfalt einen gemeinsamen und weithin sichtbaren Raum. Es entstehe ein Ort für Begegnung und Zusammenarbeit, der auch von kommenden Generationen belebt werden solle.
Umsetzung und Betrieb
Realisiert wurde das Projekt von der Landesimmobilien Burgenland GmbH. Für den Beherbergungs- und Küchenbereich zeichnet die Gästehäuser und Küchen Burgenland GmbH verantwortlich. Nach der Schlüsselübergabe im Frühjahr und einem Probebetrieb erfolgt nun die feierliche Eröffnung am 26. September.
Quelle: APA
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