Burgenland investiert 24 Millionen in Bahnausbau

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

ÖBB und Burgenland haben fünf Verträge für den Ausbau von Bahnstrecken unterzeichnet. Pannoniabahn, Burgenlandbahn, Mattersburger Bahn und die Schleife Ebenfurth werden modernisiert. Das Land steuert 24,41 Millionen Euro bei.

Für den Ausbau von Bahnstrecken im Burgenland haben die ÖBB-Infrastruktur AG und das Land Burgenland am Freitag fünf Finanzierungsverträge unterzeichnet. Betroffen sind die Pannoniabahn, die Burgenlandbahn, die Mattersburger Bahn sowie die geplante Schleife Ebenfurth. Verkehrslandesrat Heinrich Dorner (SPÖ) sieht darin ein „klares Zeichen für eine modernere, barrierefreie Bahn mit besseren Verbindungen“.

109 Millionen Euro Gesamtvolumen

Unterzeichnet wurden die Verträge von Dorner und ÖBB-Infrastruktur-Vorstand Johann Pluy. Grundlage ist ein Übereinkommen aus dem Jahr 2021 zwischen Land, Bund und ÖBB. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 109,55 Millionen Euro, wovon das Land 24,41 Millionen Euro – rund 22 Prozent – übernimmt. Bei länderübergreifenden Vorhaben sind nur die burgenländischen Anteile eingerechnet.

Die Projekte sind laut Dorner zentrale Bausteine der burgenländischen Gesamtverkehrsstrategie 2021. Einige Maßnahmen sind bereits abgeschlossen, andere laufen noch.

Pannoniabahn fertig, Mattersburger Bahn in Arbeit

Auf der Pannoniabahn zwischen Neusiedl am See und Wulkaprodersdorf wurden Bahnsteige verlängert und Haltestellen barrierefrei gestaltet. Diese Arbeiten sind seit 2024 abgeschlossen.

Die Mattersburger Bahn wird derzeit elektrifiziert, die Arbeiten sollen bis Ende 2027 dauern. In Deutschkreutz wird die Güterverladestelle aus dem Ortszentrum verlegt, die Modernisierung des Bahnhofs ist für 2028 vorgesehen.

Die Schleife Ebenfurth soll künftig eine umsteigefreie Verbindung für burgenländische Pendler nach Wien ermöglichen. Sie verbindet die zweigleisige Pottendorfer Linie mit der Raaberbahn-Strecke Richtung Wulkaprodersdorf. Die Planung ist abgeschlossen, das Projekt befindet sich derzeit im Rechtsmittelverfahren.

Quelle: APA

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