Burgenland investiert in Bildung und Handwerk

Mona HopfingerMona Hopfinger
Festliche Eröffnung des Schulgebäudes in St. Pölten mit vielen Gästen
© Thomas Gobauer / Ceramico Campus, DI Dr. Helmut Pierer, Architect and Photographer

Drei Großprojekte der Landesimmobilien Burgenland sind fertiggestellt: In Pinkafeld entstand ein Hochschul-Campus mit Fokus auf Gesundheit und Energie, in Stoob erhielt die Keramikfachschule ein neues Gebäude, und in Oberwart wurde das Haus der Volksgruppen eröffnet.

Die Landesimmobilien Burgenland (LIB) haben heuer drei große Bauprojekte abgeschlossen. Alle drei Standorte verbindet ein Ziel: Ausbildung und kulturelle Vielfalt im Burgenland zu stärken.

Hochschul-Campus in Pinkafeld eröffnet

Am 8. Oktober wurde der neue Campus der Hochschule Burgenland in Pinkafeld feierlich eröffnet. Auf rund 15.000 Quadratmetern können Studierende künftig in den Bereichen Gesundheit, Energie und Nachhaltigkeit lernen und forschen.

Zusammen mit der Klinik Oberwart und der Gesundheits- und Krankenpflegeschule, die 2027 nach Pinkafeld übersiedeln soll, entsteht eine Gesundheitsachse für das Südburgenland. Junge Menschen sollen dort ausgebildet werden, wo ihre Kompetenzen später benötigt werden. Auch die Medizinische Privatuniversität Burgenland soll künftig am Campus unterrichten.

Das Gebäude selbst ist ein Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit: 183 geothermische Tiefensonden und eine Photovoltaikanlage machen den Campus übers Jahr gerechnet energieunabhängig.

Ceramico Campus Stoob für Keramikfachschule

Anfang Oktober wurde in Stoob der Ceramico Campus eröffnet. Österreichs einzige Keramikfachschule hat damit ein modernes Zuhause erhalten. Bis zu 200 Schülerinnen und Schüler können hier künftig das Keramikhandwerk sowie Ofenbau und Fliesen- und Plattenlegen erlernen. Auch Weiterbildungen für Berufstätige und Quereinsteigende werden angeboten.

Gebaut wurde nachhaltig: Bereits das 2023 fertiggestellte Internat entstand als Holzbau.

Haus der Volksgruppen in Oberwart

Ende September wurde in Oberwart das Haus der Volksgruppen eröffnet. Der Neubau bietet Platz für Begegnung und kulturellen Austausch. Jede Organisation verfügt über eigene Räumlichkeiten, dazu kommen Seminar- und Gemeinschaftsräume, eine Bibliothek, ein Schnitt- und Proberaum sowie ein Veranstaltungssaal.

Ein öffentlich zugängliches Bistro, Veranstaltungsräume, Gästezimmer und 20 Starterwohnungen ergänzen das Angebot. Beim Bau wurden die drei markanten Türme des ehemaligen Internats saniert und erhalten. Neubauten entstanden unter anderem in Holzbauweise. Photovoltaikanlagen auf den Dächern erzeugen Strom, andere Dachflächen und Fassadenteile sind begrünt.

Quelle: https://www.landesholding-burgenland.at/news/artikel/hier-entstehen-unsere-fachkraefte-von-morgen

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