Burgenland-Maut gestoppt: WKÖ sieht Erfolg für Wirtschaft

Mona HopfingerMona Hopfinger
LKW-Maut Stopp: Mautstelle mit rotem Kreuz, zwei Lkws auf der Autobahn und Pfeil aus Zahnrädern
© Mit KI (Gemini) generiert

Die geplante Lkw-Maut im Burgenland wird nicht umgesetzt. Nach Gesprächen zwischen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und dem burgenländischen Wirtschaftskammer-Präsidenten Andreas Wirth ist das Projekt vom Tisch.

Jochen Danninger, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), wertet das Ende der Mautpläne als wichtigen Erfolg. Die Entscheidung sei ein bedeutendes Signal für den Wirtschaftsstandort und zeige, dass sachliche Argumente und der gemeinsame Einsatz der Wirtschaft Wirkung entfalten können, erklärte Danninger.

Der Stopp des Vorhabens betreffe nicht nur die Transportwirtschaft, sondern die gesamte Wertschöpfungskette. Die geplante Lkw-Maut hätte von der Industrie über das Gewerbe bis zum Handel alle Branchen belastet, so der WKÖ-Generalsekretär.

Letztlich hätten auch die Konsumentinnen und Konsumenten die Folgen zu spüren bekommen. Die Betriebe hätten die zusätzlichen Kosten weitergeben müssen. „Damit wäre die Maut auch ein Inflationstreiber gewesen“, betonte Danninger. Dies hätte die bereits schwierigen Rahmenbedingungen für heimische Unternehmen weiter verschlechtert.

Die Wirtschaftskammer zeigt sich erleichtert, dass die Maut verhindert werden konnte. Statt neuer Belastungen brauche es jetzt Entlastung, Planungssicherheit und bessere Rahmenbedingungen, so Danninger abschließend.

Quelle: OTS

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