Burgenland-ÖVP will 10.000 Euro für erstes Eigenheim

Die ÖVP Burgenland verlangt eine Förderung von 10.000 Euro für junge Menschen beim Bau ihres ersten Eigenheims. Klubobmann Bernd Strobl übte am Donnerstag scharfe Kritik an der Wohnbaupolitik des Landes.
Die burgenländische ÖVP hat sich am Donnerstag für ein Startkapital von 10.000 Euro ausgesprochen, das junge Menschen beim Bau ihres ersten Eigenheims unterstützen soll. Klubobmann Bernd Strobl begründete die Forderung damit, dass sich junge Menschen so etwas aufbauen könnten.
Kritik an vorzeitiger Rückzahlung von Wohnbaudarlehen
Strobl kritisierte zugleich, dass dem Land durch die Möglichkeit zur vorzeitigen und vergünstigten Rückzahlung von Wohnbaudarlehen rund 200 Millionen Euro entgangen seien. Mit dieser Summe hätte man 20.000 Eigenheime fördern können, so der Klubobmann.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) verzichte auf die 200 Millionen Euro, um rascher an Geld zu gelangen. Dieses Geld fehle künftig für Wohnbau, Sanierungen und leistbares Wohnen, argumentierte Strobl.
Eigenkapital-Garantie des Landes im Gespräch
Die ÖVP will zudem prüfen lassen, ob eine Eigenkapital-Garantie des Landes helfen könnte, wenn eine solide und leistbare Finanzierung ausschließlich am fehlenden Eigenkapital scheitert. „Wir wollen keine riskanten Kredite ermöglichen. Aber ein junger Mensch mit solidem Einkommen soll nicht deshalb am ersten Eigenheim scheitern“, erklärte JVP-Landesobmann Daniel Heintz.
Quelle: APA
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