Burgenland rüstet Hochsicherheitsnetz gegen Cyberangriffe auf

Pia ProdingerPia Prodinger
Hacker mit Kapuze tippt auf beleuchteter Tastatur, daneben Person mit Kopfhörern am Computer
© Tima Miroshnichenko / Pexels (Symbolbild)

Im Raum Oberwart wurde das Landesnetz auf Multipunktkommunikation erweitert. Mehrere Standorte können nun in einem gemeinsamen Netzwerk zusammengeschaltet werden, so der ORF.

Die BE Technology GmbH (BET) hat das Netz im Raum Oberwart auf eine sogenannte Multipunktkommunikation ausgebaut. Damit ist es möglich, mehrere Standorte gleichzeitig in einem gemeinsamen, flexibel erweiterbaren Netzwerk zu verbinden.

Dank abhörsicherer Quantenverschlüsselung und einer Reichweite von bis zu 80 Kilometern bleiben Behörden, Einsatzkräfte und kritische Infrastrukturen selbst bei Internetausfällen, Cyberangriffen oder einem Blackout uneingeschränkt einsatz- und handlungsfähig.

Ersatz für Punkt-zu-Punkt-Leitungen

Das neue Netz löst die bisherigen Punkt-zu-Punkt-Leitungen ab, auf denen das Hochsicherheitsnetz des Landes bisher aufgebaut war. Landesrat Leonhard Schneemann (SPÖ) spricht von einem „technologischen Quantensprung“.

„Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Bedrohungen durch Cyberangriffe erweisen sich die physischen und digitalen Investitionen als unverzichtbar“, so Schneemann.

Quelle: https://burgenland.orf.at/stories/3370203/

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