Burgenland schult Feuerwehren im Kinder- und Jugendschutz

Der Burgenländische Landesfeuerwehrverband hat einen eigenen Lehrgang zum Kinder- und Jugendschutzkonzept eingerichtet. Verantwortliche und Betreuungspersonen lernen dort, wie sie junge Mitglieder zwischen sechs und 21 Jahren schützen können.
Ein österreichweit einheitliches Kinder- und Jugendschutzkonzept wurde für alle Feuerwehren entwickelt und vom Präsidium des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes beschlossen. Das Konzept soll Mitgliedern im Alter von sechs bis 21 Jahren ein sicheres Umfeld in der Feuerwehr bieten und den Verantwortlichen gleichzeitig klare Handlungssicherheit geben.
Kommandant trägt die Verantwortung
Für den Schutz von Kindern und Jugendlichen innerhalb der Feuerwehr ist der Kommandant zuständig. Er kann bei Bedarf einen Präventionsbeauftragten auf Ortsebene ernennen. Dieser muss in syBOS als Einheit „Präventionsbeauftragter“ erfasst werden.
Informationen zum Schutzkonzept, Downloads und Anhänge sind unter fwlink.at/kjsk verfügbar.
Eigener Lehrgang im Burgenland
Im Burgenland wurde ein eigener Lehrgang geschaffen, um Verantwortlichen und Betreuungspersonen die notwendigen Kompetenzen zur Umsetzung des Konzeptes zu vermitteln. Neben rechtlichen und organisatorischen Grundlagen stehen präventive Maßnahmen, die Risikoanalyse sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Nähe, Distanz und möglichen Gefährdungssituationen auf dem Programm.
Die Teilnehmer lernen außerdem die Aufgaben der Präventionsbeauftragten, die Umsetzung des Schutzkonzeptes auf Ortsebene sowie das richtige und strukturierte Vorgehen in Verdachtsfällen kennen. Geleitet werden die Lehrgänge von den Präventionsbeauftragten des Burgenländischen Landesfeuerwehrverbandes HBI Thomas Zwickl und HBI Natascha Frey.
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