Burgenland setzt auf „Winterwunder“ mit 50 Partnern

Das Burgenland will mit der Dachmarke „Winterwunder Burgenland“ den Ganzjahrestourismus ausbauen. Diesmal beteiligen sich 50 Partner an zahlreichen Veranstaltungen im ganzen Bundesland, wie Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel am Dienstag in Eisenstadt bekanntgaben.
Mit der Initiative „Winterwunder Burgenland“ sollen die Nächtigungszahlen und die Zahl der Tagesgäste weiter steigen. 50 Partner sind heuer dabei, nachdem es zuletzt noch 28 waren. „Wenn man ein Leitprojekt etabliert, profitiert die ganze Region“, erklärte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt.
Das Bundesland soll als Ganzjahresdestination weiterentwickelt werden. Man habe bereits 2024 mit der größten Weihnachtskrippe auf der Seebühne Mörbisch begonnen. Die Sorge, damit anderen Veranstaltungen Konkurrenz zu machen, habe sich nicht bestätigt – das Gegenteil sei eingetreten, so Doskozil. Das Burgenland könne jedes Jahr von steigenden Touristenzahlen berichten, und das werde auch heuer so sein.
Wintermärkte als Besuchermagnet
Didi Tunkel, Geschäftsführer von Burgenland Tourismus, stellte klar: „Schifahren können wir nicht aufbieten.“ Studien zeigten jedoch, dass Wintermärkte wichtige Zugpferde für den Wintertourismus seien. Neben der riesigen Krippe auf der Seebühne Mörbisch und dem Lichterpark wird es diesmal auch ein 30 mal 30 Meter großes Lichterlabyrinth geben.
Im Vorjahr kamen rund 30.000 Besucher in die Seegemeinde, heuer sollen es mindestens 35.000 werden, so Tunkel.
Vielfältiges Programm im ganzen Bundesland
Unter der Dachmarke „Winterwunder“ finden sich Veranstaltungen wie „Podo on Ice“ in Podersdorf, der Eisenstädter Christkindlmarkt oder die Adventmärkte von Esterhazy. Beworben wird die Initiative auch am Adventmarkt in Schönbrunn mit einem kleineren Nachbau der Krippe aus Mörbisch. Ebenfalls dabei ist das „Weihnachtshaus“ der Familie Gollnhuber in Bad Tatzmannsdorf.
In Schlaining sind erstmals zwei große Events geplant: „Burg Geflüster“ rund um Halloween und nach drei Wochen Umbauphase die mittelalterliche Weihnacht. „Die ganze Burg wird zum Spektakel“, kündigte Claudia Priber, Geschäftsführerin der Kulturbetriebe Burgenland, an.
Im Kulturzentrum Eisenstadt wird es zum ersten Mal das „Lebkuchenland“ geben – unter anderem mit einem Indoor-Eislaufplatz.
Quelle: APA
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