Burgenland testet Pilz gegen invasiven Götterbaum

Mona HopfingerMona Hopfinger
Bio-Kontrolle in Burgenland: Baum mit Wurzeln, Pilzkultur und Behandlung eines Baumes mit Pinsel
© Mit KI (Gemini) generiert

Im Bezirk Neusiedl am See läuft ein Forschungsprojekt zur Bekämpfung des Götterbaums. An drei Standorten wird geprüft, ob ein biologisches Mittel die invasive Pflanze zurückdrängen kann, so der ORF.

Die Universität für Bodenkultur untersucht im Auftrag des Landes Burgenland, wie sich der stark ausbreitende Götterbaum eindämmen lässt. Die invasive Baumart wächst rasch, entwickelt viele Triebe und ist in Wäldern, Gärten sowie auf Brachflächen zu finden. Heimische Pflanzen werden von ihm verdrängt, zudem bietet er Tieren kaum Nahrung oder Brutmöglichkeiten.

Das Forschungsvorhaben wurde bereits im Vorjahr vom Land in Auftrag gegeben. Nun starten die praktischen Tests an drei Standorten im Bezirk Neusiedl am See: am Neusiedler Tabor, auf der Zurndorfer Hutweide und im Zurndorfer Eichenwald.

Biologisches Mittel mit Pilz im Einsatz

Das Pflanzenschutzmittel Ailantex setzt auf einen Pilz, der die Götterbaum-Bestände schwächen soll. Durch gezielte Beimpfung der Bäume mit diesem Organismus erhoffen sich die Forschenden eine effektive Bekämpfung mit geringem Aufwand. Gleichzeitig wird das Verhalten des Pilzes in den verschiedenen Lebensräumen untersucht.

Bei positivem Ergebnis könnte die Methode auch für andere Regionen interessant werden, wie Landeshauptmannstellvertreterin Anja Haider-Wallner (Die Grünen) betont.

Quelle: https://burgenland.orf.at/stories/3371616/

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