Burgenland verzichtet auf Lkw-Maut für Landesstraßen

Pia ProdingerPia Prodinger
© Carlos Sedano / Pexels (Symbolbild)

Die geplante Lkw-Maut auf burgenländischen Landesstraßen wird nicht eingeführt. Der Lebensmittelhandel sieht darin einen Erfolg und fordert nun weitere Entlastungen für Lebensmitteltransporte.

Die Lkw-Maut auf Landesstraßen im Burgenland wird nicht kommen. Das Bundesgremium Lebensmittelhandel in der WKÖ wertet den Verzicht auf die geplante Abgabe als wichtigen Erfolg im Einsatz gegen zusätzliche Belastungen für heimische Unternehmen.

Christian Prauchner, Obmann des Lebensmittelhandels in der WKÖ, bezeichnet die Entscheidung als positiv für die Nahversorgung und die Verbraucher. „Das ist eine gute Entscheidung für die Nahversorgung und für die Konsumentinnen und Konsumenten. Lebensmitteltransporte sind notwendig und können gerade im ländlichen Raum nicht einfach auf andere Straßen ausweichen. Zusätzliche Mautkosten hätten die Versorgung verteuert“, erklärt Prauchner.

Forderung nach weiteren Entlastungen

Der Lebensmittelhandel nutzt die Gelegenheit, um weitergehende Forderungen zu unterstreichen. Die Branche verlangt eine generelle Senkung der Kosten für den Lebensmitteltransport. Konkret geht es um eine Mautentlastung speziell für Lebensmitteltransporte sowie um eine Ausweitung der Ausnahmen vom Wochenend- und Feiertagsfahrverbot.

Durch flexiblere Regelungen könnte die Tourenplanung optimiert werden. Das würde Leerfahrten vermeiden und sowohl Kosten als auch Emissionen reduzieren, argumentiert die Branche.

Prauchner betont, dass effizientere Transporte notwendig seien, um Lebensmittelpreise zu dämpfen und gleichzeitig unnötige Verkehrswege zu vermeiden. Die Absage der zusätzlichen Maut sei ein wichtiger Schritt, dem nun weitere Entlastungen folgen sollten.

Quelle: OTS

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