Burgenland zahlt Dürrehilfe für Landwirte

Pia ProdingerPia Prodinger
Trockene Erde mit Rissen und Schatten von Pflanzen im Sonnenlicht.
© Ekaterina Belinskaya / Pexels (Symbolbild)

Tierhaltende Betriebe im Burgenland erhalten finanzielle Unterstützung beim Kauf von Ersatzfuttermitteln. Das Land stellt dafür 300.000 Euro bereit, wie Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (Grüne) am Freitag bekannt gab.

Das Burgenland reagiert auf die anhaltende Dürre mit einem Hilfspaket für Landwirte. Betriebe mit Tierhaltung bekommen beim Zukauf von Ersatzfuttermitteln finanzielle Unterstützung, wie Anja Haider-Wallner (Grüne), Landeshauptmann-Stellvertreterin, am Freitag mitteilte. Insgesamt stellt das Land 300.000 Euro zur Verfügung. Jeder Förderwerber kann maximal 5.000 Euro erhalten.

Die Maßnahme soll die wirtschaftlichen Auswirkungen der Trockenheit abmildern und die Tierbestände absichern, erklärte Haider-Wallner. „Unsere tierhaltenden Betriebe leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft und wertvoller Naturschutzflächen“, betonte sie.

Förderung für verschiedene Futtermittel

Gefördert wird der Ankauf von Raufutter, Press- und Trockenschnitten, Silomais, Grassilage, Körnermais sowie Futtergetreide. Die Förderung gilt für Käufe zwischen 1. Juli 2026 und 31. März 2027. Anträge können voraussichtlich ab Mitte Oktober eingereicht werden.

Ausnahmeregelung für Bio-Betriebe bereits aktiv

Bereits im August wurde eine Sonderregelung für Bio-Betriebe eingeführt, die wegen der Futterknappheit auf konventionelle Futtermittel ausweichen müssen. Seither erhielten sechs Unternehmen Einzelgenehmigungen für den Zukauf von insgesamt 457 Tonnen Heu, Gras, Grassilage und Pellets sowie 219 Tonnen Silomais.

Quelle: APA

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