Burgenlands Spitäler behandelten 2025 mehr Patienten

Mathias FischerMathias Fischer
Krankenhauswachstum: 35.289 Patienten, 183.066 Fälle, 8,22% Zuwachs
© Mit KI (Gemini) generiert

Die vier Kliniken der Gesundheit Burgenland haben im vergangenen Jahr einen Anstieg bei den Patientenzahlen verzeichnet. Besonders deutlich fiel das Plus im ambulanten Bereich aus.

Die Gesundheit Burgenland hat im Jahr 2025 mehr Menschen in ihren vier Spitälern versorgt als im Jahr davor. Wie aus dem am Montag präsentierten Geschäftsbericht hervorgeht, wurden 35.289 Personen stationär aufgenommen – ein Zuwachs von 0,36 Prozent gegenüber 2024. Deutlich stärker stiegen die ambulanten Behandlungen: Mit 183.066 Fällen lag das Plus hier bei 8,22 Prozent.

In den Kliniken wurden 20.577 Operationen durchgeführt. Zudem kamen 948 Babys in den burgenländischen Spitälern zur Welt. Die Umsatzerlöse erhöhten sich von 309,4 Millionen Euro auf 337,9 Millionen Euro, wie Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) festhielt. Das Land Burgenland finanziere den Klinikbetrieb jährlich mit 200 Millionen Euro aus dem Landesbudget.

Doskozil sieht Gesundheitspolitik bestätigt

Der Landeshauptmann wertet die Zahlen als Bestätigung seiner Gesundheitspolitik. „Die Menschen werden älter, der medizinische Bedarf steigt und unsere Kliniken werden immer stärker in Anspruch genommen“, betonte Doskozil. Florian Schlechtleitner, CEO der Gesundheit Burgenland, hob hervor, dass alle Pflegestellen besetzt seien. Dies sei angesichts des österreichweiten Fachkräftemangels alles andere als selbstverständlich.

In den vier Spitälern in Kittsee, Oberwart, Oberpullendorf und Güssing stehen insgesamt 633 Betten zur Verfügung. Im Jahr 2025 waren dort 2.792 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die durchschnittliche Verweildauer der Patientinnen und Patienten betrug 4,64 Tage.

Quelle: APA

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