Caritas bietet Hilfe nach Hochwasser in Niederösterreich

Zwei Jahre nach dem Hochwasser in Niederösterreich sind die Häuser wieder aufgebaut – doch die psychischen Folgen wirken oft länger nach. Die Caritas lädt Betroffene zu Austauschtreffen ein.
Seit dem Hochwasser in Niederösterreich sind zwei Jahre vergangen. Viele Gebäude wurden saniert, der normale Alltag ist zurückgekehrt, Hilfsprogramme sind ausgelaufen. Doch die psychischen Belastungen einer Naturkatastrophe heilen oft langsamer als die sichtbaren Schäden.
Erschöpfung und Ängste bei Unwetter
Die Caritas richtet sich an Menschen, die sich erschöpft oder innerlich unruhig fühlen. Auch wer bei Regen, Unwetterwarnungen oder Sirenen alte Ängste verspürt oder das Bedürfnis hat, über das Erlebte zu sprechen, findet Unterstützung.
„Mit diesen Gefühlen sind Sie nicht allein“, heißt es in der Einladung der Organisation.
Austausch und Beratung für Betroffene
Das Angebot umfasst offene Treffen mit anderen Betroffenen, bei denen Erfahrungen geteilt und gegenseitiger Halt erlebt werden kann. Zudem gibt es Beratung zu weiteren Hilfs- und Beratungsangeboten in der Region.
Begleitet werden die Abende von DSA Angelika Karner vom PsychoSozialen Dienst und PAss Christa Herzberger von der Pfarr- und RegionalCaritas. Sie bieten Raum, um über Ängste, Belastungen und Sorgen zu sprechen.
Auch spontane Besuche sind möglich.
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