Caritas Salzburg bittet um Geldspenden statt Sachspenden

Pia ProdingerPia Prodinger
Euro-Banknoten zu 10 und 20 Euro sowie verschiedene Euro-Münzen.
© Pixabay / Pexels (Symbolbild)

Die Caritas Salzburg ruft zum Schulstart zu Geldspenden auf. Grund dafür ist die fehlende Lagerkapazität für Schultaschen und Schulmaterialien, so Direktor Kurt Sonneck, so der ORF.

Die Caritas Salzburg verfügt derzeit nicht mehr über ausreichend Platz, um die benötigte Menge an Schultaschen und Schulmaterialien zu lagern. „Gerade zu Beginn des Schuljahres, das sind dann ganz viele Dinge, die man dann lagern müsste. Diesen Platz haben wir nicht mehr. Deswegen bitten wir auch um Geldspenden, damit wir dann zielgerichtet die Familien unterstützen können“, erklärte Kurt Sonneck, Direktor der Organisation.

Logistikzentrum wurde geschlossen

Die Hilfsorganisation hatte ihr Logistikzentrum in Hallwang im Flachgau zum 31. Dezember 2025 aus Kostengründen und wegen veränderter Lagerkapazitäten geschlossen. Dadurch ist der verfügbare Platz für Sachspenden stark eingeschränkt.

Seit der Schließung werden Sachspenden an einem neuen, kleineren Standort in der Gaswerkgasse in der Stadt Salzburg entgegengenommen.

Schulstart kostet über 2.000 Euro pro Kind

Eltern mussten in den letzten Jahren mehr als 2.000 Euro pro Kind für den Schulstart ausgeben. Für Familien mit geringem Einkommen ist das nur schwer leistbar.

Neben dem Aufruf zu Geldspenden macht die Caritas Salzburg auf verschiedene Hilfsaktionen aufmerksam, etwa das „Schultaschen-Monster“ im Europark. Man könne das Monster mit Schultaschen füttern, die nicht mehr benötigt werden, aber ein anderes Kind vielleicht gut gebrauchen kann, so der Caritas-Direktor. Gesucht werden Schultaschen in gutem oder neuem Zustand.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3368171/

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