Chinesische Bauernmalerei im Gailtal Museum Möderndorf

Mona HopfingerMona Hopfinger
Frau mit Kind und Drachen, Lämmer und Blumen in bergiger Landschaft
© hermagor.at

Ab 3. September zeigt das Gailtal Museum in Möderndorf die Ausstellung „Meister der gelben Erde“ mit chinesischer Bauernmalerei aus der Sammlung Gerd Kaminski. Die Eröffnung wird von Cellistin Jing Gatke musikalisch umrahmt.

Das Gailtal Museum in Möderndorf präsentiert ab 3. September 2026 eine Ausstellung zur chinesischen Bauernmalerei. Die Schau trägt den Titel „Meister der gelben Erde“ und zeigt Werke aus der Sammlung von Gerd Kaminski. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Chinaforschung.

Die Eröffnung findet am 3. September um 18 Uhr statt. Für die musikalische Umrahmung sorgt Jing Gatke am Cello. Die Ausstellung ist anschließend bis 26. Oktober jeweils von Mittwoch bis Samstag zwischen 10 und 17 Uhr zu sehen.

Wurzeln in der Volkskunst

Die moderne chinesische Bauernmalerei hat ihre Ursprünge in der traditionellen Volkskunst des Landes. Sie speist sich aus verschiedenen Quellen: Wand- und Tempelmalerei, Bilder für Wohnräume und Küchen, Scherenschnitt und Schattenspiel, Neujahrsholzschnitte, Stickerei, Tonfiguren sowie Glücksbringer aus Stoff.

Einen besonderen Einfluss üben die sogenannten Neujahrsbilder aus. Zum chinesischen Mondneujahr wird das ländliche China zu einer einzigen Galerie. Auch die chinesischen Stickereien, mit denen Bauern täglich in Berührung kommen, prägen die Bauernmalerei. Die Symbole der Stickkunst finden sich in den Gemälden wieder. Weitere Wechselwirkungen bestehen zu den im Dorf gefertigten Tonfiguren und der bäuerlichen Keramik.

Cellistin mit internationaler Erfahrung

Jing Gatke war mehr als zehn Jahre lang Solocellistin des 1. Österreichischen Frauenkammerorchesters. 1994 reiste das Orchester auf Einladung der Chinesischen Regierung und der Internationalen Frauenkonferenz der Vereinten Nationen erstmals nach China. Sie trat bei den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, den Weimarer Festspielen, den Blois Festspielen sowie bei Festivals in Italien, Tschechien und Ungarn auf. Tourneen führten sie nach Großbritannien, Spanien und Deutschland.

1995 spielte sie die Uraufführung des Cellokonzerts des amerikanischen Komponisten David Fetherolf mit der Tschechischen Moravian Philharmonie. Die CD-Aufnahme erschien beim Label Vienna Modern Masters.

Der Eintritt zur Ausstellung beträgt 9 Euro.

Quelle: https://hermagor.at/aktuelles/details/meister-der-gelben-erde-am-3-sept-2026-im-gailtal-museum-in-moederndorf

Worüber spricht Hermagor-Pressegger See?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – 1x pro Woche für Gemeinden.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.