COPA-DATA zeigt Windpark-Steuerung auf Messe in Hamburg

Das Unternehmen COPA-DATA präsentiert auf der WindEnergy Hamburg 2026 eine herstellerunabhängige Lösung zur zentralen Überwachung und Steuerung von Windparks. Die Messe findet von 22. bis 25. September statt.
Am Stand 350 in Halle A3 können Besucher Live-Demonstrationen zur Windparksteuerung, Umspannwerksautomatisierung, Batteriespeicherung sowie zur zentralisierten Überwachung und Kontrolle von Windpark-Portfolios erleben.
Mehr Windenergie bedeutet nicht einfach mehr Turbinen. Mit wachsenden Portfolios, zunehmender Diversifizierung der Anlagen und schrumpfenden Margen steigt die betriebliche Komplexität. Gleichzeitig wächst der Druck, Verfügbarkeit, Effizienz und Sicherheit aufrechtzuerhalten.
Europa steht vor der doppelten Aufgabe, seine Windenergie-Infrastruktur auszubauen und zu modernisieren. Laut WindEurope werden zwischen 2026 und 2030 in Europa 151 Gigawatt neue Windkraftkapazität installiert. Gleichzeitig erreichen alternde Windparks das Ende ihrer ursprünglichen Förder- und Serviceperioden. Die Herausforderung ist daher zweifach: neue Kapazitäten hinzufügen und bestehende Anlagen durch Weiterbetrieb, Nachrüstung oder Repowering produktiv halten.
Einheitliche Plattform für heterogene Anlagen
COPA-DATA stellt auf der WindEnergy Hamburg 2026 die Lösung Unified Wind Farm SCADA vor. Die auf der integrierten Softwareplattform zenon basierende, herstellerunabhängige Lösung ermöglicht zentrale Überwachung, Steuerung, Alarmverwaltung, Historisierung und Berichterstattung über Turbinen, Umspannwerke, Batteriespeicher und Nebenanlagen hinweg – von einzelnen Windparks bis zu ganzen Portfolios.
Windparkbetreiber verwalten Turbinen, Umspannwerke, Speicher und Hilfsanlagen von mehreren Herstellern und Technologiegenerationen. Separate Bedienoberflächen, Datenstrukturen und Kommunikationsmethoden fragmentieren Betriebsdaten und Alarme, verlangsamen die Diagnose und erhöhen den Schulungs- und Supportaufwand. Retrofit- und Repowering-Projekte verstärken den Integrationsdruck zusätzlich.
Die vollständige Ersetzung etablierter Systemlandschaften sei weder notwendig noch wirtschaftlich sinnvoll für jedes Projekt, heißt es. Unified Wind Farm SCADA konsolidiere Turbinen, Umspannwerke, Speicher und Nebenanlagen in einer einzigen Betriebsplattform, während bestehende Anlagen weiter genutzt werden können. Neue Komponenten können schrittweise integriert werden, ohne den Betreiber an das Ökosystem eines einzelnen Herstellers zu binden.
„Für Betreiber ist es entscheidend, die Fähigkeit zu behalten, ihre Windparks zu entwickeln, ohne eine neue Herstellerabhängigkeit einzugehen. Eine offene Softwarebasis schützt bestehende Investitionen und bewahrt die Wahlfreiheit für zukünftige Technologieentscheidungen. Diese Unabhängigkeit ist nicht nur technisch wichtig, sondern auch ein wesentlicher Faktor für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit“, wird Stefan Hufnagl, Industry Specialist Management Energy bei COPA-DATA Headquarters, zitiert.
Live-Demonstrationen am Messestand
Am COPA-DATA-Stand können Besucher die Betriebskette von einzelnen Turbinen und Umspannwerken über die Windparksteuerung bis zur zentralisierten Portfoliosteuerung verfolgen. Die Demonstrationen zeigen, wie Echtzeitwerte, Alarme und historische Informationen von verschiedenen Anlagen und Standorten über eine einheitliche Bedienoberfläche zugänglich sind.
Die Gespräche und Live-Demonstrationen konzentrieren sich auf:
- Unified Wind Farm SCADA: Zentralisierte Überwachung, Steuerung und Berichterstattung über gesamte Onshore- und Offshore-Windportfolios, unabhängig vom Anlagenhersteller
- Herstellerunabhängige Integration: Native Unterstützung für OPC UA, IEC 61400-25, IEC 61850, DNP3 und IEC 60870 zur Anbindung von Turbinen, Umspannwerken und Hilfssystemen
- Integrierte Umspannwerksautomatisierung: SCADA und HMI für Windpark-Umspannwerke, kombiniert mit Turbinenüberwachung und Nebenanlagen-Daten
- Betriebseffizienz: Zentralisierte Alarmverwaltung, Echtzeitüberwachung und Historisierung zur Unterstützung schnellerer Fehleranalyse sowie proaktiver Betriebs- und Wartungsabläufe
- Effizientes Engineering: Wiederverwendbare Vorlagen, Bibliotheken und standardisierte Projektstrukturen zur Reduzierung des Konfigurationsaufwands
„Heute verbringen Betriebs- und Wartungsteams oft wertvolle Zeit damit, Informationen aus separaten Herstellersystemen zusammenzusetzen“, sagt Jürgen Resch, Director Industry Management Energy bei COPA-DATA Headquarters. „Unified Wind Farm SCADA mit zenon bringt Live-Werte, Alarme und historische Daten von Turbinen, Umspannwerken, Speichern und Hilfssystemen in einen betrieblichen Kontext. Dies ermöglicht es Teams, Alarme über Systemgrenzen hinweg zu korrelieren, Fehlerursachen schneller zu identifizieren und manuellen Aufwand sowie Fehlerrisiken zu reduzieren.“
Energy Landscape 2026
Unified Wind Farm SCADA bildet die zentrale Windenergie-Geschichte innerhalb von COPA-DATAs umfassenderer Energy Landscape 2026. Weitere Live-Demonstrationen umfassen Windenergie-Lösungen wie Turbine Monitoring und Wind Park Control sowie Offshore Platform Management. Zudem werden Lösungen für Umspannwerks- und Netzautomatisierung, erneuerbare Erzeugung und Speicherung sowie zukunftssichere Lösungsarchitekturen gezeigt.
Während der gesamten WindEnergy Hamburg 2026 stehen die Energieautomatisierungs-Spezialisten von COPA-DATA für Gespräche über praktische Ansätze zum Betrieb heterogener Windportfolios, zur Integration von Multi-Vendor-Anlagen, zur Modernisierung von Windparks und Umspannwerken sowie zur Planung von Retrofit- und Repowering-Projekten zur Verfügung.
Die WindEnergy Hamburg 2026 findet von 22. bis 25. September auf der Hamburg Messe statt. COPA-DATA ist an Stand 350 in Halle A3 vertreten.
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