Cyberangriff: Daten von 270.000 AK-Mitgliedern gefährdet

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Arbeiterkammer Salzburg warnt vor möglichem Datenzugriff nach einer Cyberattacke auf die AK Oberösterreich. Rund 270.000 Mitglieder könnten betroffen sein, da beide Kammern ein gemeinsames Verwaltungssystem nutzen, so der ORF.

Nach einer Cyberattacke auf die Arbeiterkammer Oberösterreich könnten auch Informationen von Mitgliedern der AK Salzburg kompromittiert worden sein. Bislang gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass die Salzburger Arbeiterkammer selbst Ziel des Angriffs war, wie Direktorin Eva Stöckl erklärte.

Beide Arbeiterkammern verwenden jedoch ein gemeinsames System zur Mitgliederverwaltung. Die AK Oberösterreich übernimmt dabei aus Effizienzgründen bestimmte Datenverarbeitungen für die Salzburger Kammer. Im Rahmen dieser Verarbeitung könnte es zu einem unbefugten Zugriff auf Mitgliederdaten gekommen sein.

Name, Adresse und Sozialversicherungsnummer betroffen

Zu den möglicherweise abgegriffenen Informationen zählen Name, Adresse, Geburtsdatum und Sozialversicherungsnummer der Mitglieder, präzisierte Stöckl. Gehalts- und Bankdaten seien ebenso wenig betroffen wie E-Mail-Adressen oder Telefonnummern.

Die Arbeiterkammer rät ihren Mitgliedern, in den nächsten Wochen besonders wachsam zu sein. Für Rückfragen wurden eine spezielle Hotline sowie eine E-Mail-Adresse eingerichtet.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3367554/

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