Dachstein: Drei Bergnot-Einsätze binnen drei Tagen

Innerhalb von drei Tagen mussten am Dachsteinmassiv mehrere deutsche Urlauber aus Bergnot gerettet werden. Am Mittwoch wurden drei Wanderer per Hubschrauber geborgen, nachdem bereits am Montag eine fünfköpfige Familie in Schwierigkeiten geraten war.
Am Mittwoch mussten Einsatzkräfte am Dachsteinmassiv zwei Mal ausrücken, um Wanderer vom Weg zwischen Simony- und Adamekhütte zu bergen. Ein 24-jähriger Deutscher erlitt starke Ermüdungserscheinungen, zwei Frauen kämpften mit Hitze und Höhe. Das teilte die Polizei mit.
Der junge Mann aus Deutschland brach auf halber Strecke zwischen den beiden Hütten zusammen. Er litt unter Krämpfen im ganzen Körper und konnte nicht mehr weitergehen. Seine Begleiter alarmierten kurz nach Mittag die Rettungskräfte. Der Notarzthubschrauber flog den 24-Jährigen ins Tal, wo er erstversorgt wurde. Weitere medizinische Behandlung war nicht erforderlich.
Zwei Wanderinnen überschätzten ihre Kräfte
Kurze Zeit später ging ein weiterer Notruf ein: Zwei Wanderinnen aus Deutschland, 53 und 56 Jahre alt, waren von der Adamekhütte zur Simonyhütte unterwegs. Die beiden hatten in der Adamekhütte übernachtet. Die Wanderung stellte sich jedoch als deutlich schwieriger heraus als gedacht, zudem setzten ihnen Höhe und Hitze zu. Die Crew des Polizeihubschraubers brachte die beiden Frauen ins Tal.
Fünfköpfige Familie am Montag gerettet
Bereits am Montag hatte sich eine deutsche Urlauberfamilie mit drei Kindern beim Aufstieg zur Simonyhütte in Bergnot befunden. Die Familie dürfte die Anforderungen der Tour unterschätzt haben, außerdem verschlechterte sich das Wetter. Die Eltern riefen um Hilfe. Das Ehepaar, der achtjährige Sohn sowie die bereits unterkühlten Töchter im Alter von drei und sechs Jahren wurden mit zwei Hubschraubern gerettet.
Quelle: APA
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