Defekte Atemschutzgeräte bei Salzburger Feuerwehr

Pia ProdingerPia Prodinger
Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten und Schutzkleidung stehen vor einem Gebäude.
© MKathan

Hunderte Atemschutzgeräte der Salzburger Feuerwehr mussten nach einem Einsatz aus dem Verkehr gezogen werden. Einsatzkräfte hatten einen öligen Geschmack in der Atemluft bemerkt, so der ORF.

Nach einem Zimmerbrand in Salzburg stellten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr einen öligen Geschmack in der Atemluft fest. Auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren berichteten von diesem Problem.

In der Folge wurden 360 Atemluftflaschen, 172 Atemschutzgeräte und 386 Atemschutzmasken sofort außer Betrieb genommen. Als Ersatz kommen vorerst Leihgeräte der Landesfeuerwehrverbände Salzburg und Kärnten sowie der Berufsfeuerwehr Linz zum Einsatz.

Untersuchungen bei Lungenfachärzten

Magistratsdirektor Maximilian Tischler forderte die betroffenen Atemschutzträger auf, sich vorsorglich ärztlich untersuchen zu lassen. „Wir haben alle Kolleginnen und Kollegen gebeten, dass sie sich zu einem Lungenfacharzt begeben und dort untersuchen lassen. Es ist uns ein großes Anliegen, dass sie keinen Schaden davontragen“, so Tischler.

Die Stadt Salzburg prüft derzeit Schadenersatzansprüche. Die Neuanschaffung der Atemschutzgeräte verursacht Kosten in Höhe von 880.000 Euro.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3363826/

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