Demenz im Spital: Infoabend in Rohrbach am 21. Oktober

Mona HopfingerMona Hopfinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein Spitalsaufenthalt stellt für Demenzkranke oft eine enorme Belastung dar. Das Klinikum Rohrbach lädt am 21. Oktober zu einer Informationsveranstaltung über demenzsensible Versorgung ein.

Für Menschen mit Demenz kann ein Krankenhausaufenthalt schnell zur großen Belastung werden. Fremde Umgebung, unbekannte Gesichter und veränderte Tagesabläufe lösen bei Betroffenen häufig Verunsicherung, Angst und starke Orientierungslosigkeit aus. Das Klinikum Rohrbach widmet sich diesen Herausforderungen mit einer Informationsveranstaltung am 21. Oktober 2026.

Was für gesunde Personen Routine bedeutet – etwa nach einem Sturz, bei einer Lungenentzündung oder einer geplanten Operation –, kann für Demenzkranke zum Ausnahmezustand werden. Helles Licht, ungewohnte Abläufe und der straffe Zeitplan auf Stationen können massive Verwirrung bis hin zu einem Delir hervorrufen.

Demenzsensible Versorgung im Fokus

Die Veranstaltung „Wenn Erinnerungen blühen: Demenz gemeinsam begegnen“ findet um 18 Uhr im Foyer des Klinikums Rohrbach statt. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur demenzsensiblen Versorgung und Möglichkeiten, wie Angehörige und Kliniken den Aufenthalt so schonend wie möglich gestalten können.

„Menschen mit Demenz benötigen gerade während eines Krankenhausaufenthalts ein Umfeld, das ihnen möglichst viel Sicherheit und Orientierung bietet. Schon kleine Maßnahmen können dazu beitragen, Stress und Verwirrung zu verringern und den Aufenthalt für Betroffene deutlich zu erleichtern“, erklärt die Demenzbeauftragte DGKPin Karin Höfer, die als Bühnengast ihre Expertise einbringt.

Austausch mit Expertinnen und Netzwerkpartnern

Zusammen mit Netzwerkpartnern werden die Risiken von Klinikaufenthalten bei Demenz sowie Unterstützungsmöglichkeiten im häuslichen Umfeld thematisiert.

„Demenz betrifft nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch deren Familien und das gesamte soziale Umfeld. Mit dieser Informationsveranstaltung möchten wir Wissen vermitteln, Verständnis schaffen und Raum für Austausch bieten. Denn eine gute Begleitung beginnt mit Information und gegenseitiger Unterstützung“, betont Pflegedirektorin Christa Kneidinger, MBA, die durch den Abend führt.

Der Eintritt ist frei. Nach den Vorträgen bleibt Zeit für Fragen, persönliche Gespräche und den Austausch mit den Expertinnen und Experten sowie den Netzwerkpartnern.

Quelle: https://www.ooeg.at/service/presse/presseaussendungen/detail/demenzinfoabend

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