Diplomierte Pflegerin schließt Palliative-Care-Lehrgang ab

Andrea Höbert von der Palliativstation des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf hat den interprofessionellen Basislehrgang in Palliative Care erfolgreich absolviert. Die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeitet seit drei Jahren in dem sensiblen Bereich.
Andrea Höbert war fast drei Jahrzehnte lang in der Unfallchirurgie und Orthopädie des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf tätig. Vor drei Jahren wechselte die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin auf die Palliativstation. Nun hat sie berufsbegleitend den interprofessionellen Basislehrgang in Palliative Care im Kardinal König Haus in Wien abgeschlossen.
Abschlussarbeit zu Sterbebettvisionen
Ihre Abschlussgruppenarbeit trug den Titel „Annehmen der Endlichkeit als Weg zur Leichtigkeit — Eine interprofessionelle Auseinandersetzung mit dem existentiellen Thema Tod.“ Höbert selbst beschäftigte sich in ihrem Teil mit Sterbebettvisionen. Pflegedirektor PhDr. Christian Pleil, MSc MLS MBA gratulierte ihr zur bestandenen Ausbildung.
Ganzheitliche Betreuung im Mittelpunkt
Auf der Palliativstation liegt der Fokus auf individueller Betreuung und Begleitung. Die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten soll bestmöglich erhalten bleiben, ihnen und ihren Angehörigen wird in einer schwierigen Lebensphase fachlich und ganzheitlich geholfen. Neben Pflegepersonen und Ärztinnen sowie Ärzten sind dort auch Physiotherapie, Psychologie, Sozialarbeit und Seelsorge sowie ehrenamtliche Hospizmitarbeiterinnen und -mitarbeiter im Einsatz.
Nach der Entlassung übernimmt das mobile Palliativteam die weitere Betreuung der Patientinnen und Patienten zu Hause. Die Zusammenarbeit zwischen Station und mobilem Team funktioniert sehr gut.
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