Doren bezieht Wasser von Nachbargemeinden

Mona HopfingerMona Hopfinger
Doren und Nachbargemeinden mit Wasserversorgung, Glasfaser und Straßenbeleuchtung
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Gemeinde Doren muss seit Anfang Oktober täglich Wasser von der Genossenschaft Sulzberg/Kirchdorf beziehen. Grund sind stark rückläufige Schüttungen der eigenen Quellen.

Die Gemeinde Doren erhält seit Anfang Oktober anteilig Trinkwasser von der Genossenschaft Sulzberg/Kirchdorf. Wie Bürgermeister Guido Flatz in einem aktuellen Gemeinde-Update mitteilt, liefern die eigenen Quellen zwar weiterhin dauerhaft Trinkwasser, die Schüttungen seien jedoch stark zurückgegangen. Dies zeige einmal mehr die Wichtigkeit des Trinkwassernotverbundes mit den Nachbargemeinden.

In den vergangenen Wochen und Monaten habe die Gemeinde zudem immer mehr Haushalte und landwirtschaftliche Betriebe mitversorgt, deren private Quellen versiegt sind, so Flatz.

Glasfaserausbau in Endphase

Der Glasfaserausbau in der Gemeinde befindet sich laut dem Bürgermeister bereits in der Endphase. Der Großteil der Strecken und Hausanschlüsse sei bereits gegraben, einige kleinere Bereiche stünden noch aus. Aktuell laufen Grabarbeiten östlich der Mittelschule. Sobald die Ortsnetzzentrale fertiggestellt ist – voraussichtlich bis Ende des Jahres – sollen die ersten Haushalte ans Netz gehen.

Gehsteigbeleuchtung kostete 380.000 Euro

Die Gesamtkosten lagen bei rund 380.000 Euro. Diese teilen sich das Land Vorarlberg und die Gemeinde Doren je zur Hälfte. Eine genaue Auflistung der Kosten soll bei der nächsten Gemeindevertretungssitzung am 19. Oktober präsentiert werden.

Problemstoffsammelstelle ohne Beanstandungen

Die periodische Sammelstelle für Problemstoffe beim Bauhof wurde von externen Prüfern begutachtet. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen. Die Problemstoffsammelstelle werde richtlinienkonform betrieben, die Betreuung erfolge kompetent, so das Ergebnis. Gefährliche Faserabfälle wie Eternit und Mineralwolle können jedoch nicht in Doren abgegeben werden und müssen in staubdichten Behältern beispielsweise nach Langen gebracht werden.

Suche nach Erntereferent

Die Statistik Austria sucht derzeit für die Gemeinde Doren eine Erntereferentin oder einen Erntereferenten. Seit vielen Jahren hatte Willi Mätzler diese ehrenamtliche Tätigkeit inne. Die Person gibt fünfmal jährlich Auskunft über die voraussichtlichen beziehungsweise endgültigen Hektarerträge der wichtigsten Ackerkulturen und Dauergrünlandkulturen. Interessierte können sich im Gemeindeamt melden.

Quelle: https://www.doren.at/Gemeinde-Update_aus_dem_Buero_des_Buergermeisters_7

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