Dornhelm-Doku über Roma im Burgenland kommt ins ORF-TV

Regisseur Robert Dornhelm hat einen Film über die Burgenland-Roma gedreht. Die Dokumentation beleuchtet Geschichte und Gegenwart der Volksgruppe und wird am 8. August um 22 Uhr auf ORF III ausgestrahlt.
Robert Dornhelm widmet sich in einer neuen Produktion der Volksgruppe der Burgenland-Roma. Der Film porträtiert eine Gemeinschaft, die seit Jahrhunderten in Österreich lebt und bis heute mit Vorurteilen und Ausgrenzung zu kämpfen hat. ORF III zeigt „Roma im Burgenland - Geschichten, die wir uns erzählen“ am 8. August um 22 Uhr sowie auf ORF On.
Die Dokumentation mit Texten von Michael Köhlmeier reicht von den 1930er-Jahren bis in die Gegenwart. Historische Ereignisse werden mit persönlichen Erinnerungen und aktuellen Lebensrealitäten verknüpft, wie aus einer Aussendung vom Dienstag hervorgeht. Der Leitgedanke „Erst wenn ihr geworden seid wie wir, dürft ihr sein, wie ihr seid“ thematisiert den jahrhundertelangen Anpassungsdruck, die Verfolgung und Zurückweisung. Zugleich zeigt der Film die kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit der Volksgruppe.
Roma-Community aktiv eingebunden
An der Entstehung des Films war die Roma-Community maßgeblich beteiligt. In Oslip wurde ein historisches Setting aufgebaut, das an ein Roma-Lager der 1930er-Jahre erinnert. Musikalisch wirkten unter anderem Ferry Janoska und Tony Wegas mit. Die dokumentarische Annäherung wird von den Menschen selbst getragen und verzichtet bewusst auf einen Blick von außen, wie betont wurde.
Quelle: APA
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