Doskozil lehnt Zeiler als SPÖ-Chef ab

Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil erteilt dem Medienmanager Gerhard Zeiler eine Absage für die SPÖ-Bundesparteiführung. Ein weiterer linker Kandidat nach Andreas Babler bringe der Partei keinen Vorteil, sagte er im ORF-Sommergespräch.
Hans Peter Doskozil positioniert sich klar gegen eine mögliche Übernahme der SPÖ-Bundespartei durch Gerhard Zeiler. Der burgenländische Landesparteichef sieht in einem weiteren linken Kandidaten nach dem derzeitigen Parteivorsitzenden Andreas Babler keinen Vorteil für die Sozialdemokraten. Dies erklärte er am Mittwoch im ORF Burgenland-Sommergespräch.
Die Partei liege derzeit mit einem linken Kandidaten bei etwa 15 bis 16 Prozent, führte der Landeshauptmann aus. Sollte es einen Wechsel zu einem nächsten linken Kandidaten geben und die Umfragewerte würden auf 18, 19 oder 20 Prozent steigen, sei das kein Gewinn für die SPÖ.
Forderung nach Beweis durch Meinungsforschung
Wer auch immer in den Ring steige, müsse durch objektive Meinungsforschung belegen können, dass er dazu in der Lage sei, betonte Doskozil. „Wenn er beweisen kann, dass er in der Lage ist, die FPÖ in den Griff zu bekommen und Kickl zu schlagen, dann werde ich meine Meinung revidieren. Aber das bezweifle ich“, so der burgenländische SPÖ-Chef.
Ob er selbst diese Position einnehmen könnte, sei keine Frage, die sich stelle, meinte Doskozil abschließend.
Quelle: APA
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