Doskozil stellt Rechenzentrum-Projekt infrage

Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) macht die Realisierung eines möglichen Rechenzentrums in Nickelsdorf vom Wasserverbrauch abhängig. Die ÖVP verlangt Klarheit über das Vorhaben.
Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat klargestellt, dass ein geplantes Rechenzentrum in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) nicht gebaut wird, falls der Wasserverbrauch zu hoch ausfällt. Eine endgültige Entscheidung über die Errichtung der Anlage steht noch aus.
Derzeit laufen lediglich Gespräche zu dem Projekt, wie Doskozil erklärte. Auch die Höhe des zu erwartenden Wasserverbrauchs ist noch nicht bekannt. Gegenüber dem "Standard" und dem ORF stellte der Landeshauptmann jedoch klar: Sollte das Zentrum ähnlich viel Wasser benötigen wie ein stark kritisiertes Projekt in Oberösterreich, werde es im Burgenland nicht realisiert.
ÖVP fordert Transparenz
Die ÖVP Burgenland verlangte am Freitag umfassende Informationen zu dem Vorhaben. Landesparteiobmann Christoph Zarits verwies auf offene Fragen zum Wasser- und Flächenverbrauch, zur erforderlichen Infrastruktur sowie zum Nutzen für die Region.
„Wir sagen Ja zu Investitionen und Betriebsansiedlungen. Aber eine große Investitionssumme allein ist noch keine erfolgreiche Wirtschaftspolitik“, so Zarits.
Quelle: APA
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